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Leseblumen

Abschied von Instagram

In diesem Blogpost, wird es sich zur Abwechslung nicht hauptsächlich um Bücher drehen. Nein, ich habe vor euch ein paar Dinge zu erzählen, ob ihr euch das jetzt durchlest oder lieber durch meine Rezensionen stöbert, bleibt wie immer euch über lassen.
Seit fast drei Jahren führe ich auf Instagram eine Seite die die meisten wohl unter dem Namen „Leseblumen“ kennen, ich habe damit begonnen als ich 16 Jahre alt war und mein letztes Schuljahr anstand. Ich kann euch nicht mal ganz genau sagen, warum ich begonnen habe meine Bücher zu fotografieren aber es wurde ziemlich schnell zu meiner größten Leidenschaft.Ich würde behaupten das Bookstagram vor drei Jahren noch etwas anders war.
Als ich begonnen habe, man glaubt es kaum hat sich Bookstagram, tatsächlich um Bücher gedreht. Es ging hauptsächlich darum, seine Meinung zu einem Buch zu publizieren. Es war nicht von Bedeutung, wie qualitativ hochwertig die Bilder waren sondern viel eher um die Meinung des Bookstagrammers.
Diese Community ist in der Zeit unglaublich gewachsen, jeden Tag kamen neue Menschen dazu. Und ich fand das großartig, die ganze Stimmung dort, hat mich so in den Bann gezogen, aber wie das immer ist, man verändert sich. Deswegen ist dieser Post auch nicht dazu gedacht über die Bookstagrammer zu lästern oder sich über die Veränderungen zu beschweren, nur möchte ich euch erklären warum ich nach drei Jahren beschlossen habe aufzuhören.

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Ich denke der erste große Knackpunkt kam vor ungefähr einem Jahr, als ich immer wieder Bücher gekauft habe, die ich auf Instagram ganz oft gesehen habe und mir dachte wow so viele Menschen lesen diese Bücher, die müssen ja einfach gut sein. SO das Problem an dieser Stelle ist, das diese Bücher in den seltensten Fällen auch wirklich selbst gekauft sind, denn in den meisten Fällen handelt es sich um Rezensionsexemplare. Und Leute ich glaube da müssen wir uns jetzt wirklich nichts vormachen, wenn man ein Buch GESCHENKT bekommt, von einem Verlag zu geschickt, ist das natürlich erstmal wow! Auch ich dachte mir bei meinem ersten Rezensionsexemplar: “ Krass ich habe einfach so etwas geschenkt bekommen und muss jetzt nur darüber rezensieren“, und so etwas verfälscht meiner Meinung nach die Objektive Meinung zu einem Buch, denn von einem Buch das ich mir für 10€ oder mehr kaufe, erwarte ich etwas. Aber ein Buch das ich einfach zu geschickt bekommen habe, ist in erster Linie einfach mal mega cool und  man hat es ja geschenkt bekommen UND jetzt kommt der Punkt, man will in den meisten Fällen noch mehr.
Diese Entwicklung konnte ich in den letzten Jahren wirklich gut beobachten und nein ich habe absolut kein Problem damit das die Verläge, die Plattform Instagram als Werbung nutzen. Aber es hat nunmal vieles verändert. Natürlich Leute ist mir durch aus bewusst, das nicht alle so sind, aber diese „Hypes“, die auf einmal los getreten wurden über Bücher, bei denen es nicht mehr unbedingt um den Inhalt ging sondern nur noch um die Tatsache: Bekomme ich es zugeschickt wie xy oder nicht.
Damit konnte ich noch ganz gut umgehen aber ich fand es einfach sehr schade, aber es ging weiter denn seit einiger Zeit (ich weiß gar nicht wie lange), gibt es die allseits beliebten Insta Storys und hier kommen wir wohl auch zu einem schwierigen Thema, denn ich weiß was ich jetzt sagen werde wird vielleicht ein paar von euch kränken, irritieren oder verärgern. ABER Leute, nicht jeder will täglich wissen, ob euer Hamster gestorben ist, wie schlecht es euch geht oder wie unfair es ist das ihr ein bestimmtes Buch nicht bekommen habt. (Dazu aber später mehr)
Ich bin ein absoluter Gegner, alles und sein gesamtes Leben im Internet zu dokumentieren. Bei täglichen Bildposts habe ich immer das Gefühl die meisten Leute, lesen sich das nochmal durch bevor sie es posten, aber bei diesen Storys… Am besten vom Bett aus, wird der gesamten Reichweite, erklärt warum der Tag heute kacke war und wieso ihr heute rumgelegen seid oder noch besser, warum euch die Schule, Job oder Haushalt so entnervt. Für mich war Instagram immer eine Plattform zum Abschalten, Bilder kommentieren, Rezensionen lesen und neue Eindrücke sammeln und dabei natürlich auch in den näheren Kontakt zu anderen zu kommen ABER wenn ich durch die Storys schaue und der eine erzählt mir wie blöd der Tag in der Schule war, die nächste schreibt „Ich weiß gar nicht warum ich überhaupt noch lebe“, dann schalte ich auch ganz schnell wieder ab. Für mich ist diese Plattform keine Seelsorge App, bei der sich jeder bemitleidet und erzählt wie hart sein Leben doch ist.
Das war der zweite Knackpunkt, an dem ich mich gefragt habe wozu mache ich das denn hier noch?

Und seit neuestem bekomme ich etwas mit was ich so traurig und absolut armselig finde. Das Thema „Hass und Neid“. So richtig bewusst wurde mir das tatsächlich erst auf der Leipziger Buchmesse, wo ich zum einen ein paar super nette Leute getroffen habe und andererseits Dinge erfahren habe, bei denen ich nur den Kopf schütteln konnte. Im Internet Menschen mehr oder weniger anonym anzugreifen, Leute wo sind wir denn? Unser schönes Bookstagram war doch immer ein Ort, um sich auszutauschen, sich gegenseitig Bücher zu empfehlen, evtl welche tauschen und ganz sicher nicht sich gegenseitig unter die Bilder zu schreiben: „Finde ich schei*e, dass du das Reziexemplar bekommen hast, du hast doch eh viel weniger Follower als ich“. Auch eine andere Situation, diesmal auf der Leipziger Buchmesse hat mich sehr schockiert. Hier standen zwei sehr junge Mädchen neben mir (vielleicht dreizehn) die darüber geredet haben, dass sie sich wünschen so zu sein wie bestimmte Bookstagrammer mit sehr großer Reichweite (ich werde hier keine Namen nennen, weil man dann so viel umsonst bekommt und das sie dann unbedingt ein Bild mit denen in ihrer Story haben wollen um so neue Follower anzulocken. HALLO? Liebe Leute wacht bitte auf! Das ist das Internet, dieser neue „Hype“, dass man bestimmte Bookstagrammer gar nicht mehr als Menschen sieht, sondern eher als kleine Berühmtheiten. Nein. Das möchte ich nicht. Und ich sage es gerne nochmal, ich erzähle euch hier von meinen Eindrücken, davon, dass ich diese Veränderungen wahrnehmen kann und da einfach nicht mehr mitgehen will.
Das manche Menschen ÖFFENTLICH Bookstagrammer angreifen, die für bestimmte Verlage rezensieren, nur weil ihnen das nicht passt, vielleicht aus Neid oder Hass oder was weiß ich, aber was soll das?
Eine sehr liebe Freundin hat mir dann empfohlen: „Komm entfolge denen doch einfach“, ja aber dann ist mir aufgefallen, dass ich kein direktes Problem mit den Leuten habe, sondern mit der Veränderung in dieser Community. Die vielen Kooperationen, der Neid, dieses Geläster das wird mir persönlich zu viel und deswegen habe ich diese Entscheidung getroffen, Instagram bzw. mein Profil zu löschen.
Und glaubt mir, dass ist keine leichte Entscheidung gewesen, aber ich habe es abgewägt und bin zu dieser Entscheidung gekommen.
Wie geht es jetzt für mich weiter?  Ich werde diesen Blog hier vorläufig behalten und weiterhin meine Bücher fotografieren und Rezensionen verfassen und vor allem ganz verstärkt bei anderen vorbeischauen, neue Blogs entdecken und bevor ich mein Profil auf Instagram lösche, werde ich natürlich sehen ob ich auch wirklich allen meinen Lieblings Bookstagrammern bei meinem privaten Account folge oder noch besser ihrem Blog folge.

Vielleicht geht heute eine wunderschöne Zeit zu Ende, aber es warten  noch ganz andere Dinge, draußen im realen Leben.!

Lesemonat – Januar

Wir schreiben das Jahr 2018, es ist der 13. Februar diesen Jahres und ich sitze hier und bin mal wieder zu spät dran. Ach ja was soll ich hier überhaupt noch scheinheilig so tun als, ob ich schon seit Mitte Januar dran sitzen würde. 😀 Ich war diesen Monat aber wieder sehr fleißig und konnte mein Leseziel von vier Büchern einhalten, also lasst uns beginnen. Das erste Buch im Januar habe ich sogar noch im Dezember begonnen und es hat mich grenzenlos begeistert, tja Herr Fitzek, das haben sie mal wieder richtig gut gemacht.

Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt.
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen.
Ein Nachtflug Buenos Aires-Berlin.
Ein labiler Passagier, der unter Gewaltphantasien leidet.
Und ein Psychiater, der diesen Patienten manipulieren soll, um an Bord eine Katastrophe herbeizuführen.
Sonst verliert er etwas sehr viel Wichtigeres als sein Leben …

Ich will mich kurzhalten: Lest das Buch! Nach „das Paket“, letzen Jahres war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht und hatte wirklich viel Hoffnung in Fitzeks „Flugangst 7a“ gesteckt und das zu recht.
Da ich vor Weihnachten auch in der Lesung zu diesem Buch war, hat es mich dann umso mehr gefreut als das Buch unter dem Weihnachtsbaum lag.
Viele haben ja sehr Respekt vor dem Buch gehabt, da es an Bord eines Flugzeuges spielt und es ja doch einige unter uns gibt die an Flugangst leiden.
Genau wie der Hauptprotagonist in unserem Buch, ich bin glücklicherweise ziemlich Flugangstfrei und kann das Buch auch jedem empfehlen selbst mit Flugangst. Denn es geht hier nicht um einen Katastrophen Absturz, sondern viel mehr um …Milch, oder vielleicht auch eine neue Geschäftsidee und die Abgründe der menschlichen Seele. Aber mehr möchte ich gar nicht verraten, mit 5 von 5 Sternen, hat mich dieses Buch sehr überzeugen können.
Das nächste Buch im Januar war hier schon eine viel schwerere Geburt.

In den zerklüfteten Schluchten der Canyons hat Cassia nicht nur ihre große Liebe Ky wiedergefunden– sondern auch die Erhebung, eine Untergrundbewegung, die das System stürzen will. Als sich beide der Erhebung anschließen, müssen sie sich jedoch trennen. Ky wird auf einem Stützpunkt in einer Äußeren Provinz zum Piloten ausgebildet und Cassia in die Hauptstadt beordert. Dort trifft sie auf Xander, der als Funktionär für die Gesellschaft arbeitet. Kann sie sich ihm anvertrauen? Als eine tödliche Seuche ausbricht und die gesamte Bevölkerung zu vernichten droht, muss Cassia eine Entscheidung treffen …

Tjaa schwierige Sache, diese Reihe hat mich jetzt ziemlich genau ein Jahr begleitet und ich muss auch sagen der erste Band, hat soweit ich weiß sogar noch 4 Sterne erhalten, der zweite dann nur doch zwei und den dritten will ich schon fast gar nicht mehr bewerten.
Ich hatte immer öfter das Gefühl, die Autorin hatte eine Idee, eine richtig gute Idee und dann ist ihr schlicht weg nichts mehr eingefallen und sie hat beschlossen die letzten zwei Bände mit sinnloser Konversation und ganz viel hin und her zu füllen. Schade! Denn diese Geschichte hat sehr typisch dystopisch aber auch vielversprechend begonnen!
Zum Inhalt möchte ich jetzt gar nicht so viel sagen, da vielleicht der ein oder andere von euch noch an dem Buch liest.
Weiter ging es im Januar mit „Kalter Asche“ von Simon Beckett.

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Asche zu Asche, Staub zu Staub, Leben zu Tod.
Asche ist alles, was von ihr übrig geblieben ist. Fast alles. Als der Rechtsmediziner David Hunter die Überreste der Frau in einem verfallenen Cottage auf der schottischen Insel Runa zum ersten Mal erblickt, weiß er sofort: Dieser Tod war kein Unfall. Er will seine Erkenntnisse dem Superintendenten mitteilen, doch die Leitung bleibt tot. Ein Sturm hat die Insel von der Außenwelt abgeschnitten. Da geschieht ein weiterer Mord.

Kalte Asche war bereits mein drittes Beckett Buch und leider auch das schwächste, wobei man aber immer noch sagen muss, dass dieses Buch wirklich richtig gut war. Nur konnte es mit seinen Vorgängern nicht zu 100% mithalten.
Dr. David Hunter ist und bleibt mein großer Held, der Typ ist mir einfach sympathisch. Ich kann euch die Reihe wirklich nur ans Herz legen, man muss sie nicht in der richtigen Reihenfolge lesen. Und ich kann euch ganz besonders den ersten und zweiten empfehlen.
Also würde ich das Buch als Einzelbuch bewerten, dann könnte ich wahrscheinlich nur drei Sterne vergeben. Allerdings kann ich das Buch einfach nur im Zusammenhang damit bewerten, wie viel ich mit Dr. Hunter schon erlebt habe, deswegen mal wieder volle Punktzahl. 😉
Und mit 740 Seiten war dieses Buch nicht nur das dickste sondern auch das letzte für den Monat Januar.
Wir reden von Eragon.

Als Eragon auf der Jagd einen blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Denn aus dem Stein schlüpft ein Drachenjunges und beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt. Über Nacht wird er in eine schicksalhafte Welt voller Magie und dunkler Mächte geworfen, die regiert wird von einem Herrscher, dessen Grausamkeit keine Grenzen kennt. Mit nichts als einem Schwert bewaffnet, stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse, an seiner Seite seine treue Gefährtin, der blaue Drache Saphira.

Eigentlich sollte ich mir irgendwann mal schwören, keine Reihen mehr zu beginnen ich kann euch nicht sagen wieso aber in letzter Zeit machen sie mich einfach nicht mehr richtig froh. Ich habe nicht die Zeit oder Lust jede Geschichte weiter zu verfolgen. Und so war es hier auch, die Geschichte ist schön, aber bei drei (oder waren es vier) Teilen, mit jeweils über 700 Seiten, muss man es sich wirklich überlegen die Reihe zu verfolgen und leider sprang der Funke nicht über.
Und so vergebe ich drei Sterne und vielleicht springt der Funke ja dann doch eines Tages über!

Ich wünsche euch eine schöne Zeit
alles liebe eure Leseblume

Mein Bulletjournal

Vor einigen Tagen habe ich auf meinem Instgram Profil ein Bild von meinem Bullet journal hochgeladen. Überraschender Weise haben sich wirklich einige für dieses Buch interessiert, deswegen dachte ich mir ich werde es hier mit euch teilen und euch etwas darüber erzählen.
Hier seht ihr mein Buch von außen. Ich verlinke euch den Amazon link dann könnt ihr es euch noch genauer ansehen. Klick hier für mehr Details von meinem Bullet Journal.

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Wann habe ich damit begonnen? Ich habe ungefähr vor drei Monaten damit begonnen, da ich ab September 2018 wieder zur Schule gehen werde, brauche ich dann auch wieder ein gutes altes „Hausaufgabenheft“, aber mal ganz ehrlich, diese Hefte die man bei Schreibwarenläden kaufen kann, sind oft alles andere als schön.
Worauf habe ich beim Kauf wert gelegt? Mir war es wichtig, keinen Jahreskalender zu kaufen, da diese oft sehr schwer sind und viel zu viel unnötiges beinhalten.
Aus diesem Grund, habe ich Ausschau nach einem herkömmlichen Hausaufgabenheft gehalten, leider ohne Erfolg. Denn aus dem Barbie und Topmodeldesign, fühlt ich mich dann doch heraus gewachsen.
Also ging die Suche weiter und ich habe mich das erste mal mit dem Thema Bullet journaling auseinander gesetzt.
Und schnell war klar das brauch ich auch !

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Schnell war eine Entscheidung getroffen und es kam daheim an. Und dann ging es schon los, wie man oben sieht habe ich begonnen eine Seite zur Monatsgestaltung zu verwenden, hier der Oktober. Meine Inspirationen hole ich mir zu 99% von Pinterest. Zudem lasse ich mich von anderen Bloggern inspirieren.
Ich bin übrigens super zufrieden mit der Aufmachung von meinem Bullet Journal. Es ist nicht besonders dick, mit 128 Seiten, ,eher ein kleineres Format.
Klein aber OHO, für den Preis kann man meiner Meinung nach überhaupt nichts sagen und es sieht einfach wirklich schön aus. Mir gefällt besonders das Layout!

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Und so sieht das dann aus, wenn ich eine Woche illustriere, ich habe wirklich große Freude daran und freue mich schon sehr auf den September wenn ich es dann endlich verwenden kann und ihn auf Alltagstauglichkeit testen werde.

So und das war es auch schon wieder! Ich hoffe ich konnte euch einen kleinen Einblick geben und euch vielleicht auch motivieren, wenn ihr weitere Einblicke gewinnen wollt, verfolgt mich einfach auf Instagram, dort werden in den nächsten Wochen weiter Bullet Bilder folgen!

Bis Bald eure Leseblume

Lesehighlight 2017

Infos:
Verlag: Piper (Erschien im Oktober 2007)
Bewertung: Ganz klar 5 von 5 Sternen, wie sollte es auch anders sein!
Autor: Walter Moers
Seitenanzahl: 480

Preis: 14,00€ (Kindle Edition 12,99€)
ISBN: 978-3492246880

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Inhalt:
Der junge Dichter Hildegunst von Mythenmetz erbt ein makelloses Manuskript, dessen Geheimnis er ergründen möchte. Die Spur weist nach Buchhaim, der Stadt der Träumenden Bücher … Walter Moers entführt uns in das Zauberreich der Literatur, wo Bücher nicht nur spannend oder komisch sind, sondern auch in den Wahnsinn treiben oder sogar töten können. Nur wer bereit ist, derartige Risiken in Kauf zu nehmen, möge dem Autor folgen. Allen anderen wünschen wir ein gesundes, aber todlangweiliges Leben!

Rezension:
Ach wo fange ich da an? Der Weltenaufbau ist gigantisch und so einzigartig, Wahnsinn. Ich habe mich sofort verliebt. Hildegunst von Mythenmetz ist genauso witzig, wie tiefsinnig, wir verfolgen ihn auf einer Reise in die tiefen des Labyrinths der träumenden Bücher.  Ich habe gelacht und geweint und ganz besonders geliebt. Mir war nie klar wie sehr mich ein Buch aus dem fantasy Genre beeindrucken könnte.
Das Buch ist natürlich mit seinem 500 Seiten nicht ganz ohne, allerdings hat das Buch auch ganz viele Illustrationen.

Selten ist es mir passiert, dass ich über ein Jahr geschaut habe und tatsächlich ein Buch so sehr beeindruckt hat, das es alle anderen bei weitem übertroffen hat.
Walter Moers schreibt wirklich tolle Fantasy Bücher und ich bin schon sehr gespannt auf weitere Bücher von ihm.

Lesemonat Dezember

Nachdem ich mit meinem Lesemonat immer, echt immer zu spät dran bin fange ich heute ganz vorbildlich am 31.12 an zu schreiben. Mal sehen wann ich fertig werde aber es ist ein Anfang und angefangen hat mein Lesemonat für den Monat Dezember mit dem Buch „Julie und das Herzschlamassel“.

Julie ist fast 14 und seit Kurzem wohnt der Däne Jesper bei ihr zu Hause. Jesper sieht aus wie ein Gott und flirtet wie ein Profi. Davon ist Julies Freund Ben alles andere als begeistert, vor allem weil er bald zu einem Schüleraustausch nach Amerika fliegt. Als Julie in Bens Reisegepäck dann eine unfassbare Entdeckung macht, beginnt sie an ihrer Beziehung zu zweifeln … und das Chaos ist wieder einmal perfekt.

Dieses Buch ist schon der dritte Teil der Julie Tagebücher, ich weiß auch nicht ich finde z.B die Gregs Tagebuch Reihe ganz schrecklich aber diese Reihe ist so witzig und gelungen geschrieben. Immer wenn ich ein sehr ergreifendes oder trauriges Buch gelesen habe, brauche ich ganz dringend ein Julie Tagebuch um mich emotional wieder zu stärken.
Deswegen bekommt auch dieser Band wieder mal fünf von fünf Sternen und ich kann euch allen diese Reihe ganz wärmstens empfehlen.
Der schlechte Laune Killer überhaupt. Die Autorin ist übrigens auch die Drehbuchautorin der bekannten Kinderserie, „Die Pfefferkörner“.
Weiter ging es dann mal wieder mit einer Dystopie. Eigentlich hatte ich mir immer Sommer 2015 geschworen, ich werde nie wieder auch nur eine Dystopie anschauen, nachdem ich in diesem Sommer glaub ich 12 Dystopien gelesen hatte. Aber was soll ich sagen, sie tun es mir immer wieder an!

Die angepasste Lena von früher gibt es nicht mehr. Die glaubte, was man ihr sagte, und sich gegen die Liebe heilen lassen wollte. Dieses alte Ich hat Lena zurückgelassen auf der anderen Seite des Zauns, über den sie mit Alex geflohen ist. Hier, in der Wildnis, schließt sie sich dem Widerstand an. Ein Auftrag führt sie erneut in die Stadt. Und tief in ihrem Innern gibt sie die Hoffnung nicht auf, dass Alex doch noch am Leben ist. Sie muss ihn finden. Denn in ihrem Herzen lodert immer noch die Liebe.

Ich habe viel schlechtes über diese Reihe gehört, wirklich VIEL schlechtes und ich bin so lange an dieser Reihe vorbei geschlichen, aber ich persönlich finde den Schreibstil weder langatmig noch unspannend außerdem ist die Geschichte für eine Dystopie vielleicht nicht neu aber durchaus interessant. Klar der zweite Teil war nun mal wieder ein typischer zweiter Teil, aber trotzdem lesenswert! Und nicht annähernd sooo schlecht, wie mir von vielen berichtet wurde. Aber so sieht man wieder wie unterschiedlich die Meinungen doch sein können. Von mir gibt es 4 von 5 Sterne an Pandemonium.
Diese zwei Bücher habe ich ungefähr von Anfang bis Mitte Dezember gelesen, denn dann ging es rasant auf Weihnachten zu und ich hatte mir dieses Jahr extra für diesen besonderen Anlass, zwei Weihnachtsbücher geholt.
Das erste das ich gelesen habe war ein „Sammelgeschichten Buch“ mit dem Titel „Alle Jahre wieder“.

Die 24 schönsten Freundschafts-Geschichten unserer Bestseller-Autorinnen garantieren wohliges Lesevergnügen zu Weihnachten!

Draußen ist es kalt und ungemütlich, drinnen duftet es nach warmem Kakao und leckeren Plätzchen. Was gibt es da noch Schöneres, als sich mit einer warmen Decke auf das Sofa zu kuscheln und sich von diesen verrückt-chaotischen Liebesgeschichten verzaubern zu lassen?
Und weil Weihnachten ist, gibt es gratis zu jeder Geschichte superleckere Plätzchenrezepte, Bastelanleitungen oder das perfekte DIY-Weihnachtsgeschenk für die allerbeste Freundin!

Ja also ich denke nicht, dass ich dieses Buch alle Jahre wieder, alle Jahre wieder lesen werde. Von der Idee und auch der Umsetzung, wirklich sehr süß und gelungen. Ein bisschen wie die Bravo Girl, als Buch verfasst.
Es war wirklich nett, viele kleine oftmals Liebesgeschichten, die sich rund um Weihnachten gedreht haben. Besondere Spannung oder Handlung konnte man hier natürlich nicht erwarten, schließlich war keine Geschichte länger als ungefähr 10 Seiten. Die DIY Ideen waren auch sehr süß und einfach erklärt, alles in allem aber ein Buch bei dem ich sagen würde, alle Girlies zwischen 11 und 14 werden es lieben, der Rest najaaaa es ist nun mal einfach nicht mehr für meine Zielgruppe geschrieben. Und natürlich ist es berechtigt zu sagen, „Ja gut das war ja auch nicht der Gedanke, der Autorin, aber trotzdem gibt es oft Teenie oder Kinderbücher, die man auch im Erwachsenen alter noch lesen kann, dieses hier allerdings eher nicht.
Also mein 13 jähriges ich gibt hier 5 von 5 Sternen, mein 19 jähriges Ich hält sich heute einfach mal zurück. 😉
Aber damit nicht genug denn es gab noch ein weiteres Weihnachtsbuch und dieses Buch war wirklich ein Geschenk, ein Geschenk von Bob.

Der Winter 2010 ist ungewöhnlich hart in England. Im Dezember gibt es heftige Blizzards, selbst in London liegt Schnee und es ist bitter kalt- schlechte Voraussetzungen für einen Straßenmusiker! Schon bald wird das Geld knapp. Während die Londoner hektisch und spürbar in Feierstimmung durch die vorweihnachtlich erleuchtete Innenstadt hasten, ringt James um seine Einkünfte, um wenigstens Strom und Gas zu bezahlen. Ganz zu schweigen von Weihnachten, das er eigentlich noch nie mochte. Er ist der Verzweiflung nahe, doch wie so oft wird Bob ihn überraschen…

Die Geschichte von Bob und James ist so außergewöhnlich wie auch unglaublich schön. Diesen Sommer habe ich das Buch „Bob der Streuner“, gelesen und mich innerhalb weniger Minuten ach Sekunden sofort verliebt. Ich bin selbst Katzen(lieb)haberin und schwer verliebt in meine Prinzessin. Jedes Abenteuer, dass die beiden erleben, trifft bei mir mitten ins Herz und wie könnte es auch anders sein vergebe ich hier natürlich 5 von 5 Sternen und bin überglücklich über dieses Geschenk, dieses Geschenk von Bob.

So meine Lieben und so sind wir auch schon wieder am Ende angekommen. Der letzte Lesemonat in diesem Jahr, der letzt Post in diesem Jahr. Ich freue mich auf das Jahr 2018, ich weiß viele von euch sind der Meinung „Au revoir 2017 auf nimmer wieder sehen“, aber Leute denkt an die vielen schönen Tage die ihr 2017 hattet. Kein Jahr kann nur schlecht oder nur gut sein. Freut euch auf die Zukunft, lest viele Bücher und kommt gesund ins neue Jahr.

Alles liebe
Leseblumen.

Lesemonat November

So liebe Leute, wie das immer ist kommt mein Lesemonat PÜNKTLICH einen Monat verspätet. Tja was soll ich sagen diesmal habe ich noch nicht mal eine passende Ausrede, nein ich habe es schlicht und ergreifend komplett vergessen. SHAME ON ME!
Aber trotz alle dem, werde ich euch heute meine gelesenen Bücher für den Monat November präsentieren.
Begonnen hat mein Monat mit No exit von Daniel Grey Marshall.

Der fünfzehnjährige Jim flüchtet sich vor dem gewalttätigen Vater in die warmen Arme des Alkohols. In der Freundschaft zu Phillys und Jeremy und seiner Liebe zu Leslie findet er die grundehrlichen Werte und die Wärme, die er in seiner Familie nicht kriegen kann. Da geschieht eine Katastrophe und die Achterbahn seiner Gefühle fährt mit Vollgas in den Abgrund …

Schwierig wie ich schon bei Wüstenblume erwähnt habe, ist es für mich einfach so gut wie unmöglich über das Leben anderer zu urteilen. Und hier Sterne zu vergeben so nach dem Motto: “ Ja komm also war schon alles bisschen übertrieben“, finde ich eigentlich ziemlich pervers. Also was kann ich sagen, es ist eine sehr ergreifende Geschichte über eine amerikanische Familie in der so ziemlich alles schief läuft. Alkoholiker als Vater, Mutter die an Naivität nicht zu übertreffen ist, Gewalt, Missbrauch, Drogen usw. Also eine sehr gut und spannend geschriebene „Geschichte“. Allerdings muss ich sagen wer einmal die Bücher von Lilly Lindner gelesen hat, wird hier wahrscheinlich von den Gedankengängen und Handlungen eher enttäuscht sein. Aber das ist nur meine Meinung alles in allem eine Geschichte die gehört werden will.
Was ich vermisst habe, war ein Perspektiven Wechsel, denn es hätten mich auch die Gedankengänge der Schwester von Daniel wirklich interessiert.
So ich hoffe, dass das jetzt die richtige Reihenfolge ist aber nach „No exit“, folgte soweit ich weiß „Atlantia“ von Ally Condie.

Sie waren für ein gemeinsames Leben bestimmt.
Doch das Schicksal trennte sie.

Bay, du fehlst mir so sehr, flüsterte sie in die Muschel. Aus dem Inneren tönte ein rauschender Gesang und erinnerte an eine Zeit, als Wasser und Land noch zusammengehörten. Wo auch immer an der Landoberfläche ihre Schwester nun war, sie musste sie finden – auch wenn es niemandem erlaubt war, die Stadt unter der Glaskugel zu verlassen.
In einer Welt, die in Wasser- und Landbevölkerung aufgeteilt ist, werden die Zwillingsschwestern Rio und Bay durch einen Schicksalsschlag getrennt. Bay tritt ihre Reise zur Oberfläche an. Rio bleibt in Atlantia zurück. Um ihre Schwester wiederzusehen, muss sie herausfinden, warum Wasser und Land getrennt wurden und welche wunderbare und zugleich zerstörerische Gabe die Frauen der Familie verbindet.
 

Man kann sagen was man will aber die liebe Frau Condie, hat etwas an sich was mir gefällt. Denn mal ganz ehrlich die Geschichte war weder besonders originell noch überaus einfallsreich. Aber sie vermittelt immer ein Gefühl von Sicherheit und Anerkennung in ihren Büchern und deswegen verliere ich mich selten so sehr in Geschichten wie bei der lieben Ally.
Als ich den Klappentext gelesen habe, hätte ich nie gedacht in welche Richtung „Atlantia“ gehen wird und war dann doch ziemlich irritiert. Ich hatte ja angenommen es geht in diese dystopische Richtung aber weit gefehlt, der Schwerpunkt liegt hier eher im Fantasy Teil und zwar dreht sich viel um das Leben der Sirenen unter Wasser.
Der Schreibstil war sehr flüssig, wie eigentlich immer und die Schrift angenehm groß. SO ich denke mal 3,5 von 5 Sternen sind hier angebracht. Tolles Jugendbuch nur mit viel zu wenig Tiefgang, schade!
Das letzte Buch für den Monat November hat mich allerdings wieder mehr begeistert, wenn auch auf eine ziemlich verstörende Weise, die Rede ist vom Märchenerzähler.

Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Phantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen ist, sondern grausame Wirklichkeit? Was, wenn Annas schlimmste Befürchtungen wahr werden?

Verstörend, schön und unglaublich nah. Dieses Buch hat mich so sehr zum nachdenken angeregt und als ich es beendet hatte, war mein erster Gedanke. „Ist das dein f*cking Ernst?“. Ich war sauer, aufgewühlt, enttäuscht und erleichtert zu gleich. Ich konnte mich so sehr in Anna hinein versetzen und war ihr beim Lesen unglaublich nah. Das Buch würde ich allerdings als ein eher düsteres Exemplar gestalten, es spielt in Februar, welche nicht grade die freundlichste Jahreszeit in unserm schönen Deutschland ist und auch unsre Hauptprotagonisten, könnten verschiedener nicht sein. Abel hat mehr Balast und Geheimnisse als der Monat Tage und Anna ist ein so behütetes Mädchen, die langsam beginnt über den Tellerrand ihres Lebens hinaus zu blicken.
Ich konnte mich sehr mit ihr identifizieren, denn auch ich hatte das Glück, sehr behütet und beschützt aufzuwachsen. Meine Eltern haben mich bewusst von all dem Leid und Hass der Welt ferngehalten, ob das nun immer so richtig war sei dahin gestellt. Aber so konnte ich viele Gedanken von Anna nachvollziehen und sie sehr verstehen.
Hingegen Abel mir bis zum Schluss fremd blieb, aber auf eine schöne Weise. Eher wie ein Reh, dass man von weitem beobachtet aber weiß sich niemals annähern zu dürfen, wenn man es weiter in seiner Nähe behalten will. JA so könnte man meine Verbindung zu Abel beschreiben. Ein Buch das viele Fragen offen lässt und mich noch lange mitverfolgen wird. Danke Antonia für dieses eindeutige 5 Sterne Buch.

So und wir sind am Ende angekommen ich wünsche euch noch angenehme Weihnachtsferien, Feiertage oder was auch immer.
Bis ganz bald
Leseblumen

Lesemonat Oktober

Ein wie üblich viel zu später Lesemonat. Da ich den Oktober viel gereist bin und erst im November zurück gekommen bin, hatte ich nicht viel Zeit einen Lesemonat hochzuladen. Aber wie immer heißt es lieber spät als nie und somit lasst uns beginnen mit dem Lesemonat für Oktober. Begonnen hat dieser Monat mit dem ersten Teil der bekannten Reihe Shadow falls Camp.

Im Shadow Falls Sommercamp lernen Werwölfe, Vampire, Hexen, Feen und Gestaltwandler mit ihren übernatürlichen Kräften umzugehen.
In Kylies Leben geht alles schief: Ihre Eltern lassen sich scheiden, ihr Freund hat Schluss gemacht, und ihre Mutter schickt sie auch noch in ein Sommercamp. Doch Shadow Falls ist anders: Hierher kommt nur, wer übernatürliche Kräfte hat – Feen, Hexen, Vampire, Gestaltwandler und Werwölfe. Auch Kylie soll besondere Fähigkeiten haben – wenn sie nur wüsste, welche …
Doch plötzlich wird das Camp bedroht. Nur, wenn sie alle ihre besonderen Kräfte gemeinsam einsetzen, werden sie die übermächtigen Feinde besiegen können.

Ich glaube diese Reihe ist wieder eine ganz typische „liebs oder lass es“ Reihe. Denn ich muss sagen vor ein paar Jahren hätte ich mich bestimmt mit der Hauptprotagonistin identifizieren können aber dieses ewige hin und her. Dieses „bin ich besonders oder nicht und bin ich nicht viel besonderer alles alle anderen“, nein da muss ich einfach sagen, da bin ich raus. Diese unsicheren oft sehr launischen/pubertierenden Charaktere, sind mir persönlich zu ungefestigt und anstrengend. Der Aufbau der Geschichte, hatte auf jeden Fall immer wieder höhen und tiefen aber alles in allem eine gute Geschichte. Auch der Schreibstil war sehr angenehm. Mir persönlich hat einfach der Anspruch gefehlt. Eine sehr flache Geschichte, die einfach nicht lange im Kopf bleibt und wenige ernsthafte Fragen aufwirft. Alles in allem war es ein solides Buch und hat von mir 3 von 5 Sternen erhalten.
Lasst uns weiter machen wir haben schließlich noch einiges vor. Mein nächstes Buch für den Monat Oktober, war dann irgendwie das genaue Gegenteil von dem ersten. Denn nach vielen Jahren habe ich mich dazu entschieden Wüstenblume von Waris Dirie zu lesen.

Vom Nomadenleben in der somalischen Wüste auf die teuersten Designer-Laufstege der Welt – ein Traum. Und ein Alptraum, denn Waris Dirie wurde im Alter von fünf Jahren Opfer eines grausamen Rituals: Sie wurde beschnitten.
In »Wüstenblume« bricht sie ihr jahrelanges Schweigen und erzählt ihre Geschichte. Heute kämpft sie als UNO-Sonderbotschafterin gegen die Genitalverstümmelung, die täglich 6000 Mädchen weltweit erleiden müssen.

Vielen ist wohl die Geschichte, der jungen Nomadin Waris bekannt. Auch ich bin schon mit einigem Vorwissen in die Geschichte rein gegangen. Da ich früher auch einen Kurs bzw. ein Projekt hatte, welches sich viel um Menschen/Mädchenrechte gedreht hat war ich sehr gut informiert. Das Buch hat mich also nicht so sehr verstört wie ich es schon von vielen anderen gehört habe, allerdings war es durchaus sehr interessant mehr über das Nomadenleben und den Alltag der dort lebenden Gemeinschaft zu erfahren.
Ich werde das Buch auch nicht bewerten, da ich der Meinung bin ich habe nicht das Recht über ein Leben zu urteilen und es mit Sternen bzw. Punkten zu beurteilen.
Die Geschichte ist sehr lesenswert und ich kann sie jedem empfehlen, auch denjenigen, die sich jetzt vielleicht denken: Nein also dass ist mir einfach zu ergreifend. Denn ich vertrete ganz stark die Meinung, dass grade wir uns auch mit den Gesellschaftsformen anderer Länder auseinander setzen muss.
Weiter ging es mit dem ersten Teil der Arkadien Reihe. Ich habe schon einiges über diese Reihe gehört und war umso enttäuschter von der Umsetzung.

Schon bei ihrer Ankunft auf Sizilien fühlt sich Rosa, als wäre sie in einen alten Film geraten der Chauffeur, der ihre zufällige Reisebekanntschaft Alessandro am Flughafen erwartet; der heruntergekommene Palazzo ihrer Tante; und dann die Gerüchte um zwei Mafiaclans, die seit Generationen erbittert gegeneinander kämpfen: die Alcantaras und die Carnevares, Rosas und Alessandros Familien. Trotzdem trifft sich Rosa weiterhin mit Alessandro. Seine kühle Anmut, seine animalische Eleganz faszinieren und verunsichern sie gleichermaßen. Doch in Alessandro ruht ein unheimliches Erbe, das nicht menschlich ist …

Das Thema Gestaltwandler ist für mich einfach so durch, was haben wir nicht alles gelesen über Gestaltwandler und die Kulisse in der das Buch spielt ist wirklich schön aufgebaut. Aber und jetzt kommt das große, gigantische ABER, die Umsetzung mit der „Verwandlung“, hat mir so überhaupt nicht zugesprochen.
Auch die Protagonisten, waren für mich zu unspektakulär, zwei Teenies aus schwierigen Familien und einer Liebesgeschichte a la Romeo und Julia. Ne Freunde das war nichts und deswegen von mir nur 2,5 von 5 Sternen.
Kommen wir zum dritten Buch in diesem Monat und hier auch zu meinem absoluten Monatshighlight.

Liebe ist langmütig. Liebe ist geduldig. Aber Liebe ist nicht blind … … und sie sieht nicht ewig zu, wie Emma leidet.
Genau das aber macht Evan so gefährlich – wenn er die Striemen auf ihrem Rücken entdeckt und die Brandwunden auf ihren Armen … wenn er herausfindet, dass ihre Stiefmutter sie brutal misshandelt, wird er sie befreien wollen aus dieser Hölle auf Erden.
Und weil Emma das spürt, stößt sie Evan mit Nachdruck von sich. Den Menschen, dessen Liebe sie heilen könnte. Den Menschen, den sie am meisten begehrt. Weil diese Liebe sie das Leben kosten kann …

Ja die Rede ist von Liebe verletzt einem amerikanischen Buch, geschrieben von Rebecca Donovan. Dieses Buch hat mich so so sehr geflasht, dass ich danach total unfähig war etwas anderes zu lesen oder anzuschauen. Das Leben von Emma, ist unglaublich ergreifend,sie ist eine so starke und selbstbewusste Charaktere, die mich immer wieder zum staunen gebracht hat. ABER ACHTUNG, dieses Buch ist nichts für jemanden, der vielleicht selbst Probleme mit Misshandlung hat und sich von diesem Buch Tipps oder Ratschläge erhofft, nein definitiv nicht. Man muss das Buch als das sehen, was es auch ist ein unglaublich ergreifender Thriller.
Und dann ist wir doch tatsächlich bei letzen Buch für den Monat Oktober angekommen und das war wohl echt der Jahresflop, super enttäuschend aber leider passiert sowas auch manchmal, die Rede ist von Stolz und Vorurteil von Jane Austen.

Nicht weniger als fünf Töchter haben die Bennets standesgemäß unter die Haube zu bringen. Kein leichtes Unterfangen für eine Familie auf dem Land, die nur über ein bescheidenes Vermögen verfügt. Ausgerechnet die intelligente Elizabeth, das Lieblingskind des Vaters, erweist sich als besonders schwieriger Fall. Zum allgemeinen Unverständnis hat sie die Stirn, den Antrag eines wohlsituierten Pfarrers auszuschlagen. Statt dem Drängen der Familie nachzugeben, folgt Elizabeth hartnäckig ihrem eigenen Urteil …

„Entschuldigung, leider habe ich Sie nicht verstanden“, ja ich habe dieses Buch einfach nicht verstanden. Vielleicht war ich nicht in der Lage, die Botschaft zwischen den Zeilen zu lesen denn ich habe mich während der gesamten Handlung nur gelangweilt.
Mr. Darcy war der einzige Protagonist, der wenigstens ein bisschen Witz und Verstand hatte, der Rest vom Fest war wirklich unglaublich ermüdend. Und diese Dialoge oh man, mit der Sprache hatte ich ja eher weniger Schwierigkeiten, aber diese Unterhaltungen oh mein Gott.
Deswegen hat dieses Buch auch nur einen halben Stern erhalten, denn das Cover fand ich total schön, das war es dann aber auch irgendwie.

Und nun sind wir am Ende. Der Lesemonat hat wirklich einige Genres bedient und war bunt wie der Monat selbst.
Ich wünsche euch jetzt einen wunderschönes Wochenende und setzte mich jetzt an mein neues Currently reading.
Alles Liebe
Leseblumen

Zwischen Schatten und Licht

Infos:
Verlag: KBV
Bewertung: Zwischen Schatten und Licht hat von mir 3 1/2 von 5 Sternen erhalten
Autor: Heike Rommel
Seitenanzahl: 370
Format: Taschenbuch
Preis: 10,95

Inhalt:
»Als er wieder zu sich kam, zitterte er vor Kälte. Die Insel aus Licht war verschwunden. Nur ein paar Sterne funkelten am Nachthimmel. Aber die Sterne wussten nichts von ihm.

„Die gefeierte Jazz-Sängerin Marleen Seismo kehrt mit ihrer Band für ein Konzert in die alte Heimat Bielefeld zurück. Im ausverkauften Bunker Ulmenwall müssen die Fans aber miterleben, wie Marleen mitten auf der Bühne zusammenbricht.

51vHTCi8k4LDie erfolgreiche, von allen verehrte Künstlerin wurde heimtückisch vergiftet.
Kommissarin Nina Tschöke und ihre Kollegen vom KK11 können sich vor Verdächtigen und möglichen Motiven gar nicht retten. Schnell stellt sich heraus, dass Marleens Ehe zerrüttet, ihre Band zerstritten und ehemalige Freunde von Neid und Missgunst zerfressen sind.
Einer der Zeugen ist ausgerechnet Ninas geistig behinderter Bruder Kai, der seit dem Abend im Bunker seltsam verstört wirkt. Zu spät erkennt Nina, dass sie etwas Entscheidendes übersehen hat …

Rezension:
Die Geschichte zu diesem Buch ist eine sehr schöne, deswegen lasst uns damit beginnen. In diesem Sommer traf ich Heike persönlich, da wir in der gleichen Ferien Unterkunft wohnten, sie hat mir von ihren Büchern erzählt und ich habe ihr von meinem Blog erzählt und so sind wir zusammen gekommen.
Die Autorin ist wirklich eine sehr sympathische und freundliche Person und das merkt man auch sofort, wenn man ihr Buch liest, der Schreibstil ist einfach und flüssig. Mir persönlich waren die Sätze manchmal sogar fast zu kurz, aber das hat den Lesefluss überhaupt nicht gestört.
Die Protagonisten haben mir weitestgehend sehr gut gefallen, die „Liebesgeschichte“ zwischen Nina der Hauptprotagonistin und ihrem Kollegen fand ich aber leider total nervtötend. Ihr müsst wissen Nina ist eine sehr selbstbewusste und nette Hauptprotagonistin. Sobald allerdings der besagt Kollege auftrat, hat sie sich benommen wie eine dreizehnjährige, das fand ich sehr merkwürdig.
Da ich von Heike wusste, dass sie mit behinderten arbeitet, war es total interessant zu sehen wie sie den Bruder von Nina mit Down Syndrom beschrieben hat, ich muss sagen die Sequenzen mit ihrem Bruder haben mir mit am besten gefallen, weil er einfach sehr realistisch dargestellt wurde. Nicht dieses typische „total behindert und zu nichts in der Lage“, wie man es leider immer wieder liest. Nein er wurde realistisch dargestellt und hat einen „echten“ Charakter bekommen, das hat mir persönlich sehr gut gefallen.

Kommen wir jetzt zu den Dingen die mir leider überhaupt nicht gefallen haben. Man muss vielleicht erwähnen, dass ich wirklich wenige „Kriminalromane“ lese, wenn schon Krimi dann muss es für mich auch ein echter Thriller sein. Deswegen war es wohl auch nicht verwunderlich, das mir das Buch streckenweise einfach nicht spannend genug war.
Aber auch das ist natürlich persönliches empfinden. Nur kam es dann zur Auflösung und ich war unendlich enttäuscht, das war alles so vorhersehbar und einige in der Leserunde waren sich schon nach dem zweiten Leseabschnitt sicher zu wissen wer der Mörder war. Aber wirklich schade war, dass sie leider recht behielten und der große „Knall“, blieb aus. Das war wirklich enttäuschend, ich habe immer gedacht, nein wir sind auf der ganz falschen Spur, da kommt jetzt bestimmt noch etwas viel größeres, aber das blieb leider aus.

FAZIT: Der Schreibstil war wirklich sehr angenehm, auch die Geschichte ist jetzt für diese Jahreszeit genau das richtige und wer auf der Suche nach einem Krimi ist, den man auch gut vor dem Schlafen gehen lesen kann, der ist hiermit wirklich gut bedient. Wer allerdings nach einem Krimi a la Urusla Poznanski oder Fitzek sucht, sollte sich das vielleicht noch einmal überlegen.

Das Buch hat von mir 3 1/2 Sterne erhalten. Einen halben Stern Abzug gab es von mir aufgrund dieser unmöglichen Liebesgeschichte. Den ganzen Stern hat das Buch leider aufgrund der Auflösung verloren.

Ich wünsche euch allen noch ein schönes Wochenende. Alles Liebe Leseblumen.

September – Lesemonat

Soo.. Das schöne an großen Lesemonaten ist, dass man viel gelesen hat und einige Bücher von seinem SuB abbauen konnte… Das blöde ist das man das jetzt alles niederschreiben darf, was eine ganz schöne Arbeit ist. Aber lasst uns beginnen im September habe ich sieben Bücher gelesen. Und ja liebe Freunde das ist für meine Verhältnisse eine ganz schöne Menge. Aber lasst und loslegen. Mein erstes Buch diesen Monat war, Zwischen Schatten und Licht von Heike Rommel.

Die Jazz-Sängerin Marleen Seismo ist wieder da! Bei ihrer Heimkehr nach Bielefeld, wo sie auf alte Kontakte und neue Impulse hofft, ist sie der gefeierte Star. Doch dann werden während eines Konzerts im Bunker Ulmenwall Hunderte Fans Zeugen eines Mordes: Die erfolgreiche, von allen verehrte Marleen wird heimtückisch vergiftet.
Kommissarin Nina Tschöke und ihre Kollegen vom KK11 können sich vor Verdächtigen und möglichen Motiven gar nicht retten. Schnell stellt sich heraus, dass Marleens Ehe zerrüttet, ihre Band zerstritten und ehemalige Freunde von Neid und Missgunst zerfressen sind.
Für Nina ist dieser Fall besonders heikel, denn ihr schwerbehinderter Bruder, um den sie sich liebevoll kümmert, hat als begeisterter Autogrammjäger Marleens Konzert besucht. Nina ahnt, dass er etwas beobachtet hat …

Zu diesem Buch besteht bereits eine Rezension, die ihr auf meinem Blog finden könnt, deswegen werde ich mich jetzt kurz fassen, das Buch hat von mir 3 von 5 Sternen erhalten. Alles in allem ein guter Kriminalroman für zwischen durch allerdings hat mir etwas der „Pepp“ und die Spannung gefehlt.
Das nächste Buch konnte dafür mal wieder auf ganzer Linie überzeugen! Man Leute dieses Buch ist echt ein Muss vor allem für alle Münchner Kindl da draußen. Denn dieses Buch spielt wir es euch vielleicht schon denken könnt in München.

München, 2120: Hundert Jahre nach dem großen Sterben, dem beinahe die gesamte Menschheit zum Opfer fiel, ist von dem Wohlstand der Stadt wenig übrig. Zerstörte Häuser, Müll und Dreck in den Straßen und Skelette in der U-Bahn, so präsentiert sich MUC, wie die Stadt mittlerweile heißt, der Kletterkünstlerin Pia. Pia ist auf der Suche – nach ihrem Bruder, der vor Jahren verschollen ist, und nach Antworten. Denn das große Sterben haben nur Rothaarige überlebt, ihre Haare jedoch sind pechschwarz. Aber MUC ist kein Ort des Wissens und der Freiheit mehr, sondern eine ­gnadenlose Diktatur. Pia muss sich entscheiden, ob
sie auf der Seite der Unterdrücker oder der Unterdrückten stehen will.

Und Leute WAHNSINN! Man ich war echt total überrascht, ich habe das Buch vor einem Jahr als Mängelexemplar in einer Buchhandlung aufgefunden. Und ich konnte mich daran erinnern, das die liebe „Winkybooks“, das damals auf Youtube empfohlen hatte und naja auch wenn sie heute leider keine Videos mehr macht, auf ihren Rat ist einfach immer Verlass! Der Schreibstil ist wirklich absolut überzeugend und flüssig! Anna baut die dystopische Welt sehr gut und geschickt auf, schon lange habe ich keine Dystopie mehr gelesen die so rund und realistisch war. Ganz ganz toll und der kleine Bonus, dass das Buch in München spielt, hat natürlich umso mehr überzeugt!
Also ganze 5 von 5 Sternen an die liebe Anna Mocikat. Ich freue mich auf die folge Bände!
Lasst uns weiter machen wir haben schließlich noch einiges vor. Mein nächstes Buch für den Monat September, war ebenfalls ein ganz zauberhaftes Buch.
Die Rede ist von „to all the boys I’ve loved before“

Lara Jeans Liebesleben verlief bisher eher unauffällig. Nicht, dass es ihr an Herz oder Fantasie mangelte. Im Gegenteil, Liebeskummer hatte sie schon oft, und unsterblich verliebt war sie auch schon. Einmal sogar in den Freund ihrer großen Schwester. Klar, dass sie das keinem anvertrauen kann. Außer ihrer Hutschachtel. Denn um sich ihrer Gefühle klar zu werden, schreibt Lara Jean jedes Mal einen Abschieds-Liebesbrief, in dem sie so richtig ihr Herz ausschüttet, und legt ihn dort hinein. Diese fünf Briefe sind ein streng gehütetes Geheimnis. Bis zu dem Tag, an dem auf mysteriöse Weise jeder Brief seinen Empfänger erreicht und Lara Jeans rein imaginäres Liebesleben völlig außer Kontrolle gerät …

Herzerwärmend. Das beschreibt dieses Buch glaub ich ganz gut, ja ich weiß ich bin mal wieder der absolute Spätzünder, während sämtliche Bookstagrammer dieses Buch schon lange gelesen haben, habe ich es dann auch mal gewagt. Aber wie sagt man so schön besser spät als nie! Und Lara Jean ist definitiv eine Charaktere, die man kennen lernen MUSS! Der Aufbau dieser Geschichte ist einfach grandios und super leicht und witzig geschrieben. Lara Jeans Familie war mir sofort sympathisch und Lara Jean ist mir sowieso als aller erstes ans Herz gewachsen. Auch wenn dieses Young-Love Story zeugs nicht so direkt mein Genre ist, muss ich doch sagen, ich war sofort verliebt!
Und auch das vierte Buch hat mich absolut vom Hocker gehauen, ihr seht schon es war nicht nur ein erfolgreicher Monat, sondern auch ein ziemlich guter!

Was geschah mit Harriet Vanger? Während eines Familientreffens spurlos verschwunden, bleibt ihr Schicksal jahrzehntelang ungeklärt. Bis der Journalist Mikael Blomkvist und die Ermittlerin Lisbeth Salander im Auftrag des Onkels recherchieren. Was sie in der vangerschen Familiengeschichte zutage fördern, lässt alle Beteiligten wünschen, sie hätten sich nie mit diesem Fall beschäftigt.

Und dieser kurze Klappentext verrät nicht einmal annähernd, was für eine grandiose Geschichte sie dahinter versteckt. Übrigens hat auch diese Reihe die liebe „Winkybooks“ sehr empfohlen und nur deswegen hatte ich dieses MEGA DICKE Buch(700 Seiten) überhaupt Zuhause. Ach liebe „Winkybooks->Rikexcharlie“, ich hoffe du kommst eines Tages zurück und teilst deine Meinung wieder mit uns.
Aber nun zum Buch, dieses Buch hat von mir 5 von 5 Sternen erhalten und ich bin absolut beeindruckt. Anfangs war ich sehr skeptisch,da es sich viel um die Börse und Firmen gedreht hatte, was nun mal so gar nicht mein Themengebiet ist, aber dann wurde es besser und besser. Der Schluss bzw. die Auflösung,dieses Familiengeheimnisses war grandios, wenn auch ziemlich düster. Also wer diesen Herbst die Lust verspürt mal wieder etwas richtig gruseliges aber wahnsinnig intelligentes zu lesen, ist hiermit gut bedient.
Auch Janet Clark hat mich diesen Monat wieder mal begleitet. Lange schon hatte ich zwei Jugendthriller von ihr auf meinem SuB, die nun endlich gelesen wurden. Das erste Janet Clark Buch diesen Monat war „Sei lieb und büße“

Das Spiel ist aus.
Die Maus ist tot.
Die Katze hat gewonnen.


Sina ist untröstlich. Weshalb musste ihre Familie ausgerechnet von Berlin nach Kranbach ziehen? Der einzige Lichtblick: Die angesagtesten Mädchen der Schule freunden sich mit ihr an und sogar ihr Schwarm Frederik scheint in sie verliebt zu sein. Aber kurz nach ihrem ersten Kuss verunglückt Rik und fällt ins Koma. Sina findet Halt bei ihren neuen Freundinnen – doch sie weiß nicht, dass hinter deren strahlender Fassade ein tiefer, grausamer Abgrund lauert. Plötzlich nimmt ein übles Spiel seinen Lauf, das Sinas schlimmste Albträume wahr werden lässt. Und ein Ende ist nicht abzusehen

Mit diesem Buch hatte ich tatsächlich richtige Schwierigkeiten, denn auch wenn Janet normalerweise einen super Schreibstil hat und eine wundervolle Atmosphäre aufbauen kann, war mir dieses Buch zu düster. Normalerweise sind ihre Bücher zwar sehr spannend allerdings sind sie oft auch humorvoll und fesselnd geschrieben, bei diesem Buch hatte ich eher das Gefühl Janet Clark hatte so einen richtig schlechten Tag und hat das in ein Buch gepackt.
Deswegen hat dieses Buch leider nur drei von fünf Sternen erhalten. Schade .. schade aber was naja..
Uff ich sollte wirklich nicht so viel lesen, das ist wirklich anstrengend.
Aber wir sind schon fast beim letzten Buch angekommen.

Dunkle Mächte sind im House of Night am Werk und Zoeys Erlebnisse im Internat nehmen eine rätselhafte Wendung. Zoeys beste Freundin Stevie Rae ist untot und versucht mit aller Macht, ihre Menschlichkeit nicht vollends zu verlieren. Und Zoey hat keine Ahnung, wie sie ihr dabei helfen kann, aber sie spürt, dass alles, was sie und Stevie Rae herausfinden vor den anderen im House of Night geheim gehalten werden muss. Denn plötzlich scheint es keinen mehr zu geben, dem sie wirklich vertrauen können. Als es kaum noch schlimmer kommen kann, werden Leichen gefunden: ermordete Vampyre! Aber Zoey findet heraus, dass nichts so ist wie es scheint…
ERWÄHLT ist der dritte Band der House of Night- Serie, in der Zoey als Jungvampyrin auf die bislang härteste Probe gestellt wird.

Ich werde mich sehr, sehr kurz fassen, für mich ist die „House of Night“ Reihe, die schlechteste und wirklich schon fast peinlichste Geschichte überhaupt. Der Schreibstil ist zwar sehr flüssig, die Handlung und vor allem diese Hauptprotagonistin ist unausstehlich. Wirklich noch nie habe ich ein Buch gelesen und konnte die Hauptprotagonistin so überhaupt nicht ausstehen…
Aber ich lese nicht nur sehr ungern schlechte Bücher, sondern ich rede auch nicht gerne darüber, schließlich ist das immer Ansichtssache. Lange Rede kurzer Sinn, das Buch erhält einen Stern, da der Schreibstil wirklich flüssig und einfach zu lesen ist.
HaH! Freunde wir sind angekommen bei dem letzten Buch für diesen Monat WAHNSINN! Das letzte Buch in diesem Monat war ebenfalls von Janet Clark, ihr zweiter Jugendthriller „Schweig still süßer Mund“.

Ich beobachte dich. Jeden deiner Schritte. Du solltest vorsichtig sein. Zwing mich nicht, auch dich zum Schweigen zu bringen.
Janas beste Freundin Ella ist verschwunden. Auch wenn die Polizei nicht an ein Verbrechen glaubt, steht für Jana eines fest: Ella würde niemals einfach so abhauen. Sie beschließt, auf eigene Faust zu recherchieren. Dabei kommen Dinge ans Tageslicht, die Jana an ihrer Freundschaft zu Ella zweifeln lassen. Und die sie in große Gefahr bringen, denn ihre Suche hat sie dem Täter nahe gebracht. Zu nah.

Dieser Thriller hat mir auf jeden Fall mehr zugesprochen als der andere, aber leider war auch dieser nicht zu 100% überzeugend. Ich weiß auch nicht voran es lag, meiner Meinung nach, war das alles zu „gestellt“ ich hatte nie diesen WOW echt? Moment. Und dieser Moment ist für mich elementar wichtig bei einem Thriller. Trotzdem hat Janet Clark eine sehr angenehme Art zu schreiben und ihre Protagonisten sind oft sehr sympathisch ein bisschen naiv vielleicht, aber alles in allem tolle Charakteren. Deswegen hat es auch 4 von 5 Sternen erhalten so liebe Freunde ich verabschiede mich und wünsche euch allen noch eine gute Zeit!

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