„Es duftet nach Sommer, auf den Feldern sehen wir die Erdbeerpflücker, wir träumen von unserem bevorstehenden Urlaub auf Sommerby, hoffen auf eine gute Zeit und keinen Sommer am Abgrund, denn das ist sicherlich nicht der beste letzte Sommer.“

In diesem Sinne herzlich Willkommen zu meiner Sommerleseliste. JA bei den einen ist der Sommer schon da, bei den anderen lässt er noch auf sich warten. Aber eins ist klar: Der Sommer kommt! Ich muss ehrlich sagen in den letzten Jahren bin ich ein richtiger „Jahreszeitenleser“ geworden, der Herbst mit seinen bunten Blättern und mystischen Geschichten. Im Winter liebe ich düstere Thriller und abgründige Romane. An Weihnachten brauch ich ganz viel verschneite Hütten und Liebespaare mit heißem Punsch. Und im Frühling, was würde da besser passen als leichte Liebesgeschichten a la Jenny Han? Aber im Sommer da brauche ich definitiv Bücher die im Sommer spielen mein Favorit? Thriller auf Inseln im Sommer. (We were liars, ganz große Empfehlung, wenn euch noch etwas fehlt für den Sommerurlaub). Thriller lese ich eigentlich das ganze Jahr, weil es einfach mein absolutes Lieblings Genre ist, allerdings müssen die Thriller definitiv auf die jeweilige Jahreszeit abgestimmt sein.

Soo lange Rede gar kein Sinn, lasst uns beginnen. Das erste Buch, dass ich mir für den Sommer vorgenommen habe ist der Erdbeerpflücker von Monika Feth, dieses Buch möchte ich direkt nach meinem aktuellen CR beginnen, da die Erdbeeren Zeit sich schon wieder dem Ende zuneigt.  Hier einmal kurz die Handlung.

Als ihre Freundin ermordet wird, schwört Jette öffentlich Rache – und macht den Mörder damit auf sich aufmerksam. Er nähert sich Jette als Freund, und sie verliebt sich in ihn, ohne zu ahnen, mit wem sie es in Wahrheit zu tun hat.

Viel mehr will ich dazu jetzt eigentlich gar nicht sagen, da es eine ausführliche Rezension zu diesem Buch geben wird sobald ich es beendet habe. Auf das nächste Buch, das ich euch vorstelle freue ich mich wirklich unglaublich. Kirsten Boie ist mit Cornelia Funke meine Kindheitsheldin, ihre King – Kong Reihe habe ich wirklich geliebt. Und die Kinder vom Möwenweg lese ich heute noch gerne. Also habe ich natürlich auch gewisse Erwartungen an das Buch, ein Sommer in Sommerby.

Mit Kirsten Boie aufs Land und mitten hinein ins Abenteuer: Die zwölfjährige Martha und ihre jüngeren Brüder Mats und Mikkel müssen die Ferien bei ihrer Oma auf dem Land verbringen. Und diese Oma ist ein bisschen seltsam: Sie wohnt allein in einem abgelegenen Haus, verkauft selbstgemachte Marmelade, hat kein Telefon und erst recht kein Internet. Aber Hühner, ein Motorboot und ein Gewehr, mit dem sie ungebetene Gäste verjagt. Als die Idylle bedroht wird, halten die Stadtkinder und ihre Oma zusammen und erkennen, worauf es im Leben wirklich ankommt.

Ich erwarte mir eine herzliche, fröhliche, leichte Sommergeschichte. Die mich zum Lachen und Strahlen bringt. Kristen Boie hat einfach einen unglaublich netten und sympathischen Schreibstil und ich liebe ihre Geschichten. Dieses Jahr geht es für mich wieder für zehn Tage auf die Insel Baltrum in Norddeutschland und ich sehe mich schon im Strandkorb sitzend, Kinder beim Sandburgen bauen beobachten und dieses Buch verschlingen. Kirsten Boie ist für mich einfach Kindheit. Sorgenlose und unbeschwerte Kindheit und ich kann es kaum noch erwarten endlich in den Zug zu steigen und nach Baltrum zu starten um dieses Buch lesen zu können. Genug geschwärmt kommen wir jetzt zu einem Buch dem ich etwas skeptischer gegenüber stehe. Sommer am Abgrund von Jane Casey.

Die Sommerferien beginnen nicht unbedingt vielversprechend für die sechzehnjährige Jess: Statt den Sommer in London zu verbringen, schleppt ihre Mutter sie in den kleinen, idyllischen Küstenort, aus dem sie stammt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, reagieren die Leute in Port Sentinel äußerst seltsam auf Jess. Wo sie geht und steht – jeder starrt sie an, als hätte er gerade einen Geist gesehen. Und irgendwie haben sie das auch, denn Jess sieht ihrer vor Kurzem verstorbenen Cousine Freya zum Verwechseln ähnlich. Sie beschließt, mehr über ihre Cousine herauszufinden, und stößt auf ein lebensgefährliches Geheimnis.

Also dieses Buch könnte sich kaum viel versprechender anhören. Auf Instagram, habe ich einen Aufruf gestartet und darum gebeten mir eure Top Sommerbücher zu schicken. Unter Anderem war dieses Buch dabei und ich habe den Klappentext gelesen und ungefähr 5 Minuten später hatte ich es dann auch über Medimops bestellt. (Habt ihr eigentlich schon meinen Post über Medimops und gebrauchte Bücher gelesen?) Nein? Dann gibt es hier mal eben den Link dazu: Gebraucht oder Neu? Wo kaufe ich Bücher Also ich habe das Buch gekauft und bin wirklich sehr gespannt allerdings erwarte ich mir ein bisschen mehr als: „Eigentlich sind wir Geschwister und dürfen uns nicht lieben und unsere Familien sind verfeindet und bla bla bla“. Kommen wir zum nächsten Buch. Was wäre der Sommer ohne eine richtig schöne kitschige Liebesgeschichte, ja wer sowas sucht, ist bei Huntley Fitzpatrick immer gut aufgehoben.

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Die 17-jährige Gwen kann es nicht fassen: Ausgerechnet der größte Fehler ihres Lebens, Cassidy Somers, lässt sich dazu herab, den Sommer über auf ihrer Heimatinsel als Gärtner zu jobben. Anders als Gwen, die befürchtet, sich wie ihre Eltern mit miesen Jobs durch Leben schlagen zu müssen, ist er einer der reichen Kids vom Festland. Doch Gwen träumt davon, dem allen zu entfliehen. Nur was würde das für ihr Leben bedeuten? Gwen verbringt einen berauschenden Sommer auf der Suche nach Antworten darauf, was ihr wirklich wichtig ist, an ihrem Zuhause, den Menschen, die sie liebt und schließlich an sich selbst. Und an Cassidy, der sie in einen verwirrenden Gefühlstaumel zwischen magnetischer Anziehungskraft und köstlicher Unsicherheit stürzt.

Klingt das nicht nach absolut unrealistischer Sorgen Freiheit und Glückseligkeit ? Oh ja das tut es aber das darf auch mal sein. Das Buch „Mein Sommer nebenan“ vom gleichnamigen Autor hat mir damals unglaublich gut gefallen. Es war so unbeschwert und leicht und hat nichts als Glückseligkeit zurück gelassen und das finde ich ist im Sommer doch eigentlich ganz passend. Am See liegen, Eis essen und Liebes Geschichten von naiven Teenies lesen also für mich klingt das nach einem ziemlich gelungenem Sommer. Allerdings wird es nicht nur so leichte „weglese“ Geschichten geben. Denn auf meiner Sommerleseliste steht ein Buch vor dem ich wirklich Respekt habe. „Mein bester letzter Sommer“, von Anne Freytag.

Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …

Oh man. Ich habe dieses Buch bei Hugendubel gesehen und direkt mitgenommen, daheim habe ich mich dann tatsächlich gefragt. „Warum tust du dir das an“. Versteht mich nicht falsch ich lese gerne, ich liebe die verschiedenen Geschichten und lese auch viel Literatur die zum Nachdenken anregt und sich mit eher kritischen/traurigen Themen befasst. Aber ich habe einen ganz großen Schmerzpunkt und das sind todkranke Teenager.. Ich kann nicht wirklich erklären warum gerade das so viel in mir auslöst, aber ich war nicht in der Lage „Club der roten Bänder zu schauen“, und bin auch nach Heart.Beat.Love zu dem Entschluss gekommen, keine Krebsbücher mehr zu lesen. Ist das egoistisch? Wahrscheinlich, denn jede Geschichte will gehört werden. Was gibt mir das Recht bestimmte Geschichten auszuschließen? Aber nach „so einem“ Buch, liege ich oft im Bett, weine aus Angst und Verzweiflung, weiß nicht wohin mit meinen Gedanken. Für mich ist das emotional einfach zu viel. Nichts desto trotz habe ich mich dazu entschieden das Buch nicht umzutauschen sondern zu lesen. Ich werde an diesem Tag nur schöne Dinge machen und mich am Nachmittag hinzusetzen, meine traurigste Playlist abzuspielen und meinen Gedanken freien lauf zulassen. Ich werde dafür einen Abend wählen an dem ich alleine bin und mit niemandem reden muss, denn wie gesagt nach so einem Buch bin ich selten ich. Aber ich bin auch gespannt, denn oft sind „diese“ Bücher sehr liebevoll und sanft geschrieben und ich wollte schon sehr lange etwas von Anne Freytag lesen.

 

Da sind wir doch schon wieder am Ende des Posts, dieser Post hat sich irgendwie ziemlich von selbst geschrieben. Wie macht ihr das meine lieben Blogger Freunde? Schreibt ihr drauf los oder plant ihr eure Posts? Macht ihr erst Bilder und überlegt euch dann was ihr dazu schreibt ? Ich plane meine Posts. Sobald ich eine Idee habe, erstelle ich einen Entwurf und dann mache ich irgendwann das Foto dazu und dann fange ich an ihn fertigzustellen. Es ist also teilweise ein Prozess über Monate und manchmal geht es auch ganz schnell.

Alles liebe Leseblumen.