Wir schreiben das Jahr 2018, es ist der 13. Februar diesen Jahres und ich sitze hier und bin mal wieder zu spät dran. Ach ja was soll ich hier überhaupt noch scheinheilig so tun als, ob ich schon seit Mitte Januar dran sitzen würde. 😀 Ich war diesen Monat aber wieder sehr fleißig und konnte mein Leseziel von vier Büchern einhalten, also lasst uns beginnen. Das erste Buch im Januar habe ich sogar noch im Dezember begonnen und es hat mich grenzenlos begeistert, tja Herr Fitzek, das haben sie mal wieder richtig gut gemacht.

Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt.
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen.
Ein Nachtflug Buenos Aires-Berlin.
Ein labiler Passagier, der unter Gewaltphantasien leidet.
Und ein Psychiater, der diesen Patienten manipulieren soll, um an Bord eine Katastrophe herbeizuführen.
Sonst verliert er etwas sehr viel Wichtigeres als sein Leben …

Ich will mich kurzhalten: Lest das Buch! Nach „das Paket“, letzen Jahres war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht und hatte wirklich viel Hoffnung in Fitzeks „Flugangst 7a“ gesteckt und das zu recht.
Da ich vor Weihnachten auch in der Lesung zu diesem Buch war, hat es mich dann umso mehr gefreut als das Buch unter dem Weihnachtsbaum lag.
Viele haben ja sehr Respekt vor dem Buch gehabt, da es an Bord eines Flugzeuges spielt und es ja doch einige unter uns gibt die an Flugangst leiden.
Genau wie der Hauptprotagonist in unserem Buch, ich bin glücklicherweise ziemlich Flugangstfrei und kann das Buch auch jedem empfehlen selbst mit Flugangst. Denn es geht hier nicht um einen Katastrophen Absturz, sondern viel mehr um …Milch, oder vielleicht auch eine neue Geschäftsidee und die Abgründe der menschlichen Seele. Aber mehr möchte ich gar nicht verraten, mit 5 von 5 Sternen, hat mich dieses Buch sehr überzeugen können.
Das nächste Buch im Januar war hier schon eine viel schwerere Geburt.

In den zerklüfteten Schluchten der Canyons hat Cassia nicht nur ihre große Liebe Ky wiedergefunden– sondern auch die Erhebung, eine Untergrundbewegung, die das System stürzen will. Als sich beide der Erhebung anschließen, müssen sie sich jedoch trennen. Ky wird auf einem Stützpunkt in einer Äußeren Provinz zum Piloten ausgebildet und Cassia in die Hauptstadt beordert. Dort trifft sie auf Xander, der als Funktionär für die Gesellschaft arbeitet. Kann sie sich ihm anvertrauen? Als eine tödliche Seuche ausbricht und die gesamte Bevölkerung zu vernichten droht, muss Cassia eine Entscheidung treffen …

Tjaa schwierige Sache, diese Reihe hat mich jetzt ziemlich genau ein Jahr begleitet und ich muss auch sagen der erste Band, hat soweit ich weiß sogar noch 4 Sterne erhalten, der zweite dann nur doch zwei und den dritten will ich schon fast gar nicht mehr bewerten.
Ich hatte immer öfter das Gefühl, die Autorin hatte eine Idee, eine richtig gute Idee und dann ist ihr schlicht weg nichts mehr eingefallen und sie hat beschlossen die letzten zwei Bände mit sinnloser Konversation und ganz viel hin und her zu füllen. Schade! Denn diese Geschichte hat sehr typisch dystopisch aber auch vielversprechend begonnen!
Zum Inhalt möchte ich jetzt gar nicht so viel sagen, da vielleicht der ein oder andere von euch noch an dem Buch liest.
Weiter ging es im Januar mit „Kalter Asche“ von Simon Beckett.

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Asche zu Asche, Staub zu Staub, Leben zu Tod.
Asche ist alles, was von ihr übrig geblieben ist. Fast alles. Als der Rechtsmediziner David Hunter die Überreste der Frau in einem verfallenen Cottage auf der schottischen Insel Runa zum ersten Mal erblickt, weiß er sofort: Dieser Tod war kein Unfall. Er will seine Erkenntnisse dem Superintendenten mitteilen, doch die Leitung bleibt tot. Ein Sturm hat die Insel von der Außenwelt abgeschnitten. Da geschieht ein weiterer Mord.

Kalte Asche war bereits mein drittes Beckett Buch und leider auch das schwächste, wobei man aber immer noch sagen muss, dass dieses Buch wirklich richtig gut war. Nur konnte es mit seinen Vorgängern nicht zu 100% mithalten.
Dr. David Hunter ist und bleibt mein großer Held, der Typ ist mir einfach sympathisch. Ich kann euch die Reihe wirklich nur ans Herz legen, man muss sie nicht in der richtigen Reihenfolge lesen. Und ich kann euch ganz besonders den ersten und zweiten empfehlen.
Also würde ich das Buch als Einzelbuch bewerten, dann könnte ich wahrscheinlich nur drei Sterne vergeben. Allerdings kann ich das Buch einfach nur im Zusammenhang damit bewerten, wie viel ich mit Dr. Hunter schon erlebt habe, deswegen mal wieder volle Punktzahl. 😉
Und mit 740 Seiten war dieses Buch nicht nur das dickste sondern auch das letzte für den Monat Januar.
Wir reden von Eragon.

Als Eragon auf der Jagd einen blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Denn aus dem Stein schlüpft ein Drachenjunges und beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt. Über Nacht wird er in eine schicksalhafte Welt voller Magie und dunkler Mächte geworfen, die regiert wird von einem Herrscher, dessen Grausamkeit keine Grenzen kennt. Mit nichts als einem Schwert bewaffnet, stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse, an seiner Seite seine treue Gefährtin, der blaue Drache Saphira.

Eigentlich sollte ich mir irgendwann mal schwören, keine Reihen mehr zu beginnen ich kann euch nicht sagen wieso aber in letzter Zeit machen sie mich einfach nicht mehr richtig froh. Ich habe nicht die Zeit oder Lust jede Geschichte weiter zu verfolgen. Und so war es hier auch, die Geschichte ist schön, aber bei drei (oder waren es vier) Teilen, mit jeweils über 700 Seiten, muss man es sich wirklich überlegen die Reihe zu verfolgen und leider sprang der Funke nicht über.
Und so vergebe ich drei Sterne und vielleicht springt der Funke ja dann doch eines Tages über!

Ich wünsche euch eine schöne Zeit
alles liebe eure Leseblume