Der August wurde gestern offiziell verabschiedet und wir heißen den September willkommen. Im September habe ich vier Bücher gelesen und ein Hörbuch gehört.
Ich bin mit diesem Schnitt zufrieden, klar ich hatte Urlaub und hätte noch einiges mehr lesen können aber vier Bücher sind immerhin vier Bücher oder?
Begonnen hat mein Lesemonat August mit dem Buch The hate u give von Angie Thomas dieses Buch habe ich bereits rezensiert deswegen halte ich mich jetzt kurz und freue mich wenn ihr bei der Rezension vorbei schauen würdet.

Die 16-jährige Starr lebt in zwei Welten: in dem verarmten Viertel, in dem sie wohnt, und in der Privatschule, an der sie fast die einzige Schwarze ist. Als Starrs bester Freund Khalil vor ihren Augen von einem Polizisten erschossen wird, rückt sie ins Zentrum der öffentlichen Aufmerksamkeit. Khalil war unbewaffnet. Bald wird landesweit über seinen Tod berichtet; viele stempeln Khalil als Gangmitglied ab, andere gehen in seinem Namen auf die Straße. Die Polizei und ein Drogenboss setzen Starr und ihre Familie unter Druck. Was geschah an jenem Abend wirklich? Die Einzige, die das beantworten kann, ist Starr. Doch ihre Antwort würde ihr Leben in Gefahr bringen…

Das Buch hat mir alles in allem sehr gut gefallen und hat 4 von 5 Sternen erhalten. (Genaueres in der Rezension) Klick hier um die Rezension zu lesen
Mein nächstes Buch im August war der Dampfnudelblues von Rita Falk, sehr lange bin ich um dieses Buch rumgeschlichen, da es jetzt bestimmt schon 1 Jahr auf meinem SuB lag aber jetzt habe ich es doch geschafft und gelesen.

Gerade läuft’s für den Eberhofer Franz mit der Susi einwandfrei, sein heimischer Saustall ist so gut wie fertig eingerichtet, da überschlagen sich die Ereignisse in Niederkaltenkirchen: »Stirb, du Sau!« hat jemand mit roter Farbe an Realschulrektor Höpfls Eigenheim geschmiert, und kurz drauf liegt er auch noch tot auf den Gleisen! Selbstmord? Mord? Mal wieder Stress pur für den Franz …

Puuh also für mich war das schwierigste an diesem Buch, dass ich mich einfach nicht mit diesem Hauptprotagonisten identifizieren konnte. Aber wirklich in keinem Bereich hatten Franz und ich Gemeinsamkeiten und wenn wir auf einander treffen würden, würden wir uns mit Sicherheit nicht verstehen und das erleichterte den Einstieg nicht besonders. Der „Witz“, der von Rita Falk immer wieder eingebaut wurde hat meinen Humor leider nicht getroffen und ich musste in dem ganzen Buch öfter den Kopf schütteln als lachen. Auch dieses typisch „Bayrische Bauernverhalten“, hat mich nicht überzeugt.
SO allerdings gab es auch ein paar sehr nette Aspekte in der Handlung, es gab einen guten Handlungsstrang und hat keine Fragen offen gelassen.
Der Schreibstil war angenehm und sehr flüssig zu lesen ob ich allerdings noch mehr Bücher von Rita Falk lesen werde weiß ich noch nicht. Alles in Allem eine gute bis mittlere Geschichte und hat von mir 3 von 5 Sterne erhalten.
Kommen wir jetzt zu meinem Monats.. ach was Jahreshighlight. Auch dieses Buch lag lange Zeit in meinem Regal und wurde nicht gelesen und hier muss ich echt sagen, ich hätte das Buch schon früher lesen müssen, denn es war so unglaublich schön. Die Rede ist von Bob der Streuner von James Bowen.

Ein modernes Märchen: Der Obdachlosigkeit entkommen, schlägt James sich als Straßenmusiker durch. Als er eines Abends einen abgemagerten, streunenden Kater vor seiner Tür findet, scheint er sein tierisches Ebenbild zu treffen. Und mehr noch: Während er den Streuner aufpäppelt, entwickelt sich eine besondere Freundschaft. Der Kater Bob will nämlich keineswegs zurück in die Freiheit. So, wie James dem Kater Bob seine Lebenskraft zurückgibt, so füllt das samtpfötige Wesen James´ Leben wieder mit Sinn – und jeder Menge witziger Anekdoten.

Diese Geschichte ist fast zu schön, zu rührend und zu einzigartig um wahr zu sein. Aber sie ist es sie ist wahr. Bob und James durch ihr Leben zu verfolgen mit ihnen all die Schwierigkeiten die das Leben so zu bieten hat zu durchleben, hat mich tief im Herz berührt und sehr glücklich gemacht. Anders kann ich es wirklich nicht sagen, die Geschichte ist einfach echt und das merkt man beim Lesen, nach den ersten 50 Seiten war ich bereits verliebt. Der Kater hatte es mir natürlich ganz besonders angetan schließlich bin ich selbst Katzenliebhaberin und ganz verrückt nach den kleinen samtpfötigen Pelzträgern.
Auch der Schreibstil war sehr flüssig und hat sich absolut nicht gezogen.
Für mich ein 5 Sterne Buch und mein persönliches Highlight im Jahr 2017.
Und wir sind angekommen bei dem letzten Buch für diesen Monat. Dieses Buch hatte ich erst letzen Monat gekauft und war wirklich sehr gespannt auf die Umsetzung.

Zafer arbeitet als freiberuflicher Bildretuscheur. Und er ist der Beste. Er kann sogar die Wassertropfen auf einer Sektflasche so täuschend echt nachbilden, dass der Betrachter seiner Filmsequenzen glaubt, er würde sich darin spiegeln. Einen Mann in das Überwachungsvideo einer Tiefgarage einzufügen ist dagegen ein Kinderspiel. Merkwürdig ist nur, dass dieser Auftrag anonym war.
Tage später erkennt Zafer durch Zufall eines seiner Videos in den Nachrichten über einen Journalistenmord wieder. Es zeigt, wie der mutmaßliche Täter den Tatort, eine Tiefgarage, verlässt.
In Wirklichkeit ist der Mann nie dort gewesen. Aber das weiß nur Zafer.

Dieses Buch habe ich heute erst beendet und muss sagen es war als Buch beeindruckend wäre aber als Film besser umgesetzt. Die Autorin ist Drehbuchautorin und das merkt man dem Buch meiner Meinung nach sehr an. Es ist nicht schlimm aber manchmal muss man sich gewisse Eindrücke oder Gefühle einfach dazu denken denn im Film würde man sehen wie die Person reagiert und im Buch wurde das einfach weggelassen. Der Schreibstil war mal eine Herausforderung von ganz neuer Dimension. Man kennt das von Filmen eine Person, eine Szene und dann Schnitt zu der anderen Person alles unterlegt mit leiser tiefdringender Musik. So in dem Buch wurde das dann folgendermaßen Umgesetzt. Eine Szene, der Hauptprotagonist den wir seit 10 Seiten kennen sitzt am Computer, dann steht er auf um in die Küche zu gehen, die Person kommt aus der Küche schnappt sich die Gitarre legt Schminke auf (Okay warte was unser Hauptprotagonist ist doch männlich), bindet die Haare zum Pferdeschwanz und geht nach draußen um ein bisschen Straßenmusik machen. Soo und langsam dämmert dir, da gab es ein Personen wechsel ohne Einleitung und nichts. Ja sowas funktioniert im Film. Aber auch nur da. Deswegen 3,5 von 5 Sternen, denn der Schreibstil war wirklich anstrengend.

Wie schon zu Beginn erwähnt habe ich auch ein Hörbuch gehört. Auch hierzu gibt es bereits eine ausführlichere Rezension, deswegen werde ich mich jetzt eher kurz fassen.

Eine Liebe wie der Anbeginn der Welt.
Josie hat sich schon immer gewünscht, dass ihr Leben einmal große Gefühle, dramatische Leidenschaften und spannende Wendungen für sie bereithält.
Als sie sich im Jahr nach ihrem 16. Geburtstag in die langen Ferien stürzt, ahnt Josie noch nicht, dass eben jener Sommer vor ihr liegt, der ihr Schicksal bestimmen wird. Niemand würde schließlich vermuten, dass die idyllische Pferderanch ihrer Familie einmal Schauplatz mysteriöser Ereignisse werden könnte. Doch Josie muss erkennen, dass dieser Schein trügt, als sie den faszinierenden Ray kennenlernt. Denn ihre große Liebe trägt ein Geheimnis mit sich herum, das Josies Welt in große Gefahr bringen könnte.


Und so muss Josie sich entscheiden. Auch wenn der Preis dafür vielleicht ihre Liebe ist …

Das Hörbuch hat von mir 3 von 5 Sterne erhalten. Es hat mich ein wenig enttäuscht das es eine Reihe ist, denn ich bin der Meinung, dass sich dieses Buch besser als Einzelband angeboten hätte aber ich warte gespannt auf die Folge Bände.
Die Leserstimme war übrigens überdurchschnittlich gut, deswegen kann ich euch nur empfehlen ebenfalls das Hörbuch zu hören.