JAAAA der ein oder andere, denkt vielleicht ich will euch verarschen aber nein nein ! Ich meine das durchaus ernst. Gut der 21. Juni ist vielleicht etwas verspätet…eventuell… könnte das sein.. stimmt ABER man muss es doch mal so sehen lieber ein verspäteter Lesemonat als überhaupt keiner. Ich würde mich zumindest sehr ärgern wenn ich immer wieder jeden Monat sehen würde, dass ich den Mai ausgelassen hätte.

So nicht nur, dass ich ziemlich spät dran bin… ich habe diesen Monat auch nur ein Buch gelesen, aber dafür gibt es das jetzt umso ausführlicher.

Also begonnen und geendet hat der Mai für mich mit Lauras letzte Party von  J.K Johansson. Das Buch hat 266 Seiten und ist im Suhrkamp Verlag am 6. Juli 2015 erschienen. Lauras letzte Party  ist der erste Teil der Krimitrilogie (Immer gut wenn man sowas vorher weiß aber dazu später).

„Vermisst. Die 16-jährige Laura Anderson wurde zuletzt am 13.8. um 23 Uhr am Strand von Palokaski gesehen, wo sie mit Freunden eine Party feierte. Laura ist schlank, mittelgroß, hat blaue Augen und schwarz gefärbte Haare. Sie trug eine enge weiße Jeans und eine rosa Karobluse und Turnschuhe.“

Mia Pohjavirta musste ihren Polizei-Job für Ermittlung in sozialen Netzwerken wegen ihrer Internet-Sucht an den Nagel hängen. Als Sonderpädagogin ist sie jetzt an ihre alte Schule und damit in ihre Heimatstadt zurückkehrt. Es soll endlich Ruhe in ihr Leben einkehren. Aber am ersten Schultag nach den Ferien macht es schnell die Runde: die 16 jährige Schülerin Laura Anderson ist verschwunden. Ihre Eltern richten in ihrer Verzweiflung auf der Suche nach ihrer Tochter eine Facebook Seite ein und lösen damit einen wahren Shitstorm aus. Von Satanskult, Drogen und Sadomaso-Spielen ist die Rede, jemand will Laura in Amsterdam gesichtet haben. Jeder hat seine eigene Theorie, wo Laura steckt, aber am meisten scheint Mias Bruder Niklas zu wissen, der als Psychologe an der Schule arbeitet. Der Sommer, der für Mia so strahlend und hoffnungsvoll begann, wird zum düsteren Albtraum.

Soweit so gut, mir war wie gesagt nicht klar, dass das eine Trilogie ist die so aufeinander aufbaut. Vielleicht kennt jemand von euch die Bea & Florin Krimireihe von Ursula Poznanski. Für alle die sie nicht kennen, es sind immer wieder unterschiedliche Kriminalfälle aber jedes mal mit den gleichen Autoren. Hier handelt es sich allerdings um eine echte Trilogie, die aufeinander aufbaut und das muss ich sagen ist bei einem Krimi bzw. Thriller einfach schwierig, denn irgendwann ist dieser typische Spannungsbogen erreicht und der Leser erwartet die Auflösung, das Happy End und kein „schnell schnell“ Ende mit den Wörtern  „Fortsetzung folgt…“, deswegen fand ich das einfach ungut gelöst. Also vom Prinzip und der Aufmache sehr spannend aber es verliert sich dann doch recht schnell… Der Leser ahnt zum Ende schon sehr gut auf was es hinauslaufen wird und deswegen werde ich die nächsten Teile auch nicht lesen. Von mir erhält „Lauras letzte Party“ 3,5 Sterne. Guter Schreibstil. interessante aber nicht besonders einfallsreiche Geschichte, die nicht unbedingt dazu anreizt weiter zu lesen.

SO und das war es dann auch schon mit dem Lesemonat. Ich versuche in der nächsten Zeit wieder mehr zu schreiben und euch zu erzählen. Also bis bald, ich bereite mich jetzt noch auf meine letzten Prüfungen vor, hole mein Auto ab und habe dann eine Art „Foto tour“ für den heutigen Tag angedacht.

Alles liebe und bis bald 🙂