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Lesemonat Juni

Ich werde besser. Zwar nicht mit dem Lesen aber mit dem planen es ist immerhin der 25. Juni und ich sitze bereits am Laptop und beginne meinen Lesemonat zu schreiben, da gibt es nur ein einziges Problem: Ich habe diesen Monat noch nicht ein Buch beendet. Das heißt was mache ich jetzt? Ich habe noch ungefähr eine Woche bis der Monat vorbei ist, also werde ich jetzt jeden Tag mindestens 100 Seiten lesen und das eine Woche lang. Jetzt sind die Rechen Genies gefragt. 7 x 100 ? Richtig 700 Seiten. Meinem aktuellen CR fehlen noch 200 Seiten. Das Nächste Buch hat ziemlich genau 300 Seiten und dann hätte ich noch Platz für ein etwas dünneres Buch, zwischen 200-300 Seiten, vielleicht mal wieder Zeit für einen Arena Thriller, die haben nicht so viele Seiten. Also Leute man hört sich in einer Woche, wo ich euch dann entweder ganz beschämt ein einziges Buch vorstelle oder mal wieder ein echten Lesemonat zusammen bekomme.

Die Woche ist vorbei und hier kommen meine gelesenen Bücher für den Juni. Begonnen hat dieser eher lesefaule Monat mit dem Buch „Ps. I still love you“ von Jenny Han.

 Lara Jean didn’t expect to really fall for Peter. But suddenly they are together for real – and it’s far more complicated than when they were pretending! A sex video of the two of them has been posted online. Will Lara Jean ever live it down? Peter is spending more and more time with his ex. Has he still got feelings for her? A boy from Lara Jean’s past has returned, and so too have her feelings for him. Can a girl be in love with two boys at once?

Wer mich schon länger verfolgt, weiß dass ich den ersten Teil dieser Reihe wirklich gut fand. To all the boys I’ve loved before, war vor ungefähr 2 Jahren ein absolutes must read, da ich zu dieser Zeit einen gigantischen SuB hatte, habe ich das Buch erst im September letzten Jahres gelesen. Trotz vieler Kritiken hat mich das Buch total überzeugt. Also wollte ich natürlich wissen wie es weitergeht SO Anfang diesen Jahres habe ich mir dann das Buch auf englisch gekauft und diesen Monat dann doch tatsächlich gelesen. Leider war ich aber dann doch ziemlich enttäuscht, die Luft ist einfach raus. Der erste Teil war unglaublich liebevoll und lustig geschrieben, bei der Fortsetzung hatte ich allerdings eher das Gefühl, der kalte Kaffee wird nochmal warm gemacht und statt Zucker wurde hier jetzt Süßstoff verwendet. Also lange Rede kurzer Sinn, es gab nichts neues und man hätte die „Reihe“, auch nach dem ersten Band beenden können. Weiter ging es dann mit einem gemeinsamen Lesen, die liebe Vanessa und ich haben „den Erdbeerpflücker“ von Monika Feth, in Angriff genommen. Dieses Buch lag schon einige Jahre bei mir Zuhause und trotzdem konnte ich mich nie aufraffen, es endlich zu lesen. Als kleine Motivation habe ich es dann in meine „Sommerleseliste 2018“ gepackt, und tatsächlich ich habe es gelesen. Hier einmal der Klappentext:

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Als ihre Freundin ermordet wird, schwört Jette öffentlich Rache – und macht den Mörder damit auf sich aufmerksam. Er nähert sich Jette als Freund, und sie verliebt sich in ihn, ohne zu ahnen, mit wem sie es in Wahrheit zu tun hat.

Der Erdbeerpflücker ist das erste Buch, der Jette- Reihe. Vor Jahren habe ich mal den Mädchenmaler als Hörbuch gehört. Man muss wissen, dass Monika Feth einen sehr angenehmen Schreibstil hat und ihren Bücher sehr viele unterschiedliche Perspektiven gibt. Mir persönlich waren das zu viele Charaktere, die alle ihre Sicht erläutert haben, außerdem war es mir zu schlecht strukturiert, sodass ich mir oft dachte: „Wieso hat sie denn jetzt diesen Gedankengang und warum spricht sie von sich in der männlichen Form“. Also das war leider nicht so ganz meins. Schade fand ich auch, dass die Perspektive des Mörders die ganze Zeit dabei war. Ich liebe es bei Thrillern mit zuraten und die ganze Zeit nach verborgenen Hinweisen zu suchen, dass wurde einem hier leider genommen, da der Mörder dem Leser von Anfang an bekannt war. Jetzt aber noch ein paar positive Dinge: Die Geschichte war sehr flüssig zu lesen und hatte trotz der Tatsache, dass der Mörder bekannt war immer wieder spannende Phasen. Man konnte das Buch in einem Rutsch durchlesen und hat alles in allem ein befriedigendes Gefühl zurück gelassen. Für alle die es jetzt NOCH genauer brauchen nächste Woche kommt eine noch ausführlichere Rezension online, dort könnt ihr dann auch nachlesen wie viele Sterne das Buch von mir erhielt. Kommen wir nun auch schon zum letzten Buch für diesen Monat: Engelsträne von Tamira Berger. (Dieses Buch ist im Arena – Thriller Verlag erschienen)

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Ida wollte es dieses Jahr im Internat ruhig angehen lassen. Aber seit ihre Freundin Jassi sie zur Theater-AG überredet hat, muss sie nicht nur mit ansehen, wie Luisa mit ihrem Schwarm Lukas flirtet. Sie soll auch noch das Schul-Theaterstück schreiben! Als Ida bei ihren Recherchen schließlich auf die Story zweier verschwundener Internatsschülerinnen stößt, gerät sie plötzlich in Lebensgefahr.

Achjaa die Arena Thriller und ich, eine große Liebe. Irgendwann schreibe ich selbst einen (just kidding). Ich lese die Bücher aus dieser Reihe ungefähr seit acht Jahren. Oh man der erste Moment wo man sich alt fühlt. Noch nicht mal 20 und ich habe schon acht Jahres Routinen. Puuh. Naja lasst uns kurz und knackig den Lesemonat beenden. Das Buch war mal wieder super, die Arena Thriller sind alle sehr ähnlich aufgebaut: Kein Buch über 300 Seiten, ähnlicher Spannungsbogen, spannender Showdown. I love it! Für alle die Vergangenheitsgeschichten mit Bezug auf die Gegenwart mögt und eigentlich schon immer mal ein Internatgirl/boy sein wolltet, dann kann ich nur sagen. Let’s shop!

So und für alle die jetzt einen Blick auf das Datum werfen und sich denken: „ÄÄÄÄhm Tschuldigung aber der Juni ist ja wohl schon ne Weile vorbeiii“. Da kann ich noch sagen: „ÄÄÄÄÄhm I try and I failed“

Bis bald meine Lieben macht es gut.

Leseblumen

Meine Sommerleseliste 2018

„Es duftet nach Sommer, auf den Feldern sehen wir die Erdbeerpflücker, wir träumen von unserem bevorstehenden Urlaub auf Sommerby, hoffen auf eine gute Zeit und keinen Sommer am Abgrund, denn das ist sicherlich nicht der beste letzte Sommer.“

In diesem Sinne herzlich Willkommen zu meiner Sommerleseliste. JA bei den einen ist der Sommer schon da, bei den anderen lässt er noch auf sich warten. Aber eins ist klar: Der Sommer kommt! Ich muss ehrlich sagen in den letzten Jahren bin ich ein richtiger „Jahreszeitenleser“ geworden, der Herbst mit seinen bunten Blättern und mystischen Geschichten. Im Winter liebe ich düstere Thriller und abgründige Romane. An Weihnachten brauch ich ganz viel verschneite Hütten und Liebespaare mit heißem Punsch. Und im Frühling, was würde da besser passen als leichte Liebesgeschichten a la Jenny Han? Aber im Sommer da brauche ich definitiv Bücher die im Sommer spielen mein Favorit? Thriller auf Inseln im Sommer. (We were liars, ganz große Empfehlung, wenn euch noch etwas fehlt für den Sommerurlaub). Thriller lese ich eigentlich das ganze Jahr, weil es einfach mein absolutes Lieblings Genre ist, allerdings müssen die Thriller definitiv auf die jeweilige Jahreszeit abgestimmt sein.

Soo lange Rede gar kein Sinn, lasst uns beginnen. Das erste Buch, dass ich mir für den Sommer vorgenommen habe ist der Erdbeerpflücker von Monika Feth, dieses Buch möchte ich direkt nach meinem aktuellen CR beginnen, da die Erdbeeren Zeit sich schon wieder dem Ende zuneigt.  Hier einmal kurz die Handlung.

Als ihre Freundin ermordet wird, schwört Jette öffentlich Rache – und macht den Mörder damit auf sich aufmerksam. Er nähert sich Jette als Freund, und sie verliebt sich in ihn, ohne zu ahnen, mit wem sie es in Wahrheit zu tun hat.

Viel mehr will ich dazu jetzt eigentlich gar nicht sagen, da es eine ausführliche Rezension zu diesem Buch geben wird sobald ich es beendet habe. Auf das nächste Buch, das ich euch vorstelle freue ich mich wirklich unglaublich. Kirsten Boie ist mit Cornelia Funke meine Kindheitsheldin, ihre King – Kong Reihe habe ich wirklich geliebt. Und die Kinder vom Möwenweg lese ich heute noch gerne. Also habe ich natürlich auch gewisse Erwartungen an das Buch, ein Sommer in Sommerby.

Mit Kirsten Boie aufs Land und mitten hinein ins Abenteuer: Die zwölfjährige Martha und ihre jüngeren Brüder Mats und Mikkel müssen die Ferien bei ihrer Oma auf dem Land verbringen. Und diese Oma ist ein bisschen seltsam: Sie wohnt allein in einem abgelegenen Haus, verkauft selbstgemachte Marmelade, hat kein Telefon und erst recht kein Internet. Aber Hühner, ein Motorboot und ein Gewehr, mit dem sie ungebetene Gäste verjagt. Als die Idylle bedroht wird, halten die Stadtkinder und ihre Oma zusammen und erkennen, worauf es im Leben wirklich ankommt.

Ich erwarte mir eine herzliche, fröhliche, leichte Sommergeschichte. Die mich zum Lachen und Strahlen bringt. Kristen Boie hat einfach einen unglaublich netten und sympathischen Schreibstil und ich liebe ihre Geschichten. Dieses Jahr geht es für mich wieder für zehn Tage auf die Insel Baltrum in Norddeutschland und ich sehe mich schon im Strandkorb sitzend, Kinder beim Sandburgen bauen beobachten und dieses Buch verschlingen. Kirsten Boie ist für mich einfach Kindheit. Sorgenlose und unbeschwerte Kindheit und ich kann es kaum noch erwarten endlich in den Zug zu steigen und nach Baltrum zu starten um dieses Buch lesen zu können. Genug geschwärmt kommen wir jetzt zu einem Buch dem ich etwas skeptischer gegenüber stehe. Sommer am Abgrund von Jane Casey.

Die Sommerferien beginnen nicht unbedingt vielversprechend für die sechzehnjährige Jess: Statt den Sommer in London zu verbringen, schleppt ihre Mutter sie in den kleinen, idyllischen Küstenort, aus dem sie stammt. Als wäre das nicht schon schlimm genug, reagieren die Leute in Port Sentinel äußerst seltsam auf Jess. Wo sie geht und steht – jeder starrt sie an, als hätte er gerade einen Geist gesehen. Und irgendwie haben sie das auch, denn Jess sieht ihrer vor Kurzem verstorbenen Cousine Freya zum Verwechseln ähnlich. Sie beschließt, mehr über ihre Cousine herauszufinden, und stößt auf ein lebensgefährliches Geheimnis.

Also dieses Buch könnte sich kaum viel versprechender anhören. Auf Instagram, habe ich einen Aufruf gestartet und darum gebeten mir eure Top Sommerbücher zu schicken. Unter Anderem war dieses Buch dabei und ich habe den Klappentext gelesen und ungefähr 5 Minuten später hatte ich es dann auch über Medimops bestellt. (Habt ihr eigentlich schon meinen Post über Medimops und gebrauchte Bücher gelesen?) Nein? Dann gibt es hier mal eben den Link dazu: Gebraucht oder Neu? Wo kaufe ich Bücher Also ich habe das Buch gekauft und bin wirklich sehr gespannt allerdings erwarte ich mir ein bisschen mehr als: „Eigentlich sind wir Geschwister und dürfen uns nicht lieben und unsere Familien sind verfeindet und bla bla bla“. Kommen wir zum nächsten Buch. Was wäre der Sommer ohne eine richtig schöne kitschige Liebesgeschichte, ja wer sowas sucht, ist bei Huntley Fitzpatrick immer gut aufgehoben.

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Die 17-jährige Gwen kann es nicht fassen: Ausgerechnet der größte Fehler ihres Lebens, Cassidy Somers, lässt sich dazu herab, den Sommer über auf ihrer Heimatinsel als Gärtner zu jobben. Anders als Gwen, die befürchtet, sich wie ihre Eltern mit miesen Jobs durch Leben schlagen zu müssen, ist er einer der reichen Kids vom Festland. Doch Gwen träumt davon, dem allen zu entfliehen. Nur was würde das für ihr Leben bedeuten? Gwen verbringt einen berauschenden Sommer auf der Suche nach Antworten darauf, was ihr wirklich wichtig ist, an ihrem Zuhause, den Menschen, die sie liebt und schließlich an sich selbst. Und an Cassidy, der sie in einen verwirrenden Gefühlstaumel zwischen magnetischer Anziehungskraft und köstlicher Unsicherheit stürzt.

Klingt das nicht nach absolut unrealistischer Sorgen Freiheit und Glückseligkeit ? Oh ja das tut es aber das darf auch mal sein. Das Buch „Mein Sommer nebenan“ vom gleichnamigen Autor hat mir damals unglaublich gut gefallen. Es war so unbeschwert und leicht und hat nichts als Glückseligkeit zurück gelassen und das finde ich ist im Sommer doch eigentlich ganz passend. Am See liegen, Eis essen und Liebes Geschichten von naiven Teenies lesen also für mich klingt das nach einem ziemlich gelungenem Sommer. Allerdings wird es nicht nur so leichte „weglese“ Geschichten geben. Denn auf meiner Sommerleseliste steht ein Buch vor dem ich wirklich Respekt habe. „Mein bester letzter Sommer“, von Anne Freytag.

Tessa hat immer gewartet – auf den perfekten Moment, den perfekten Jungen, den perfekten Kuss. Weil sie dachte, dass sie noch Zeit hat. Doch dann erfährt das 17-jährige Mädchen, dass es bald sterben muss. Tessa ist fassungslos, wütend, verzweifelt – bis sie Oskar trifft. Einen Jungen, der hinter ihre Fassade zu blicken vermag, der keine Angst vor ihrem Geheimnis hat, der ihr immer zur Seite steht. Er überrascht sie mit einem großartigen Plan. Und schafft es so, Tessa einen perfekten Sommer zu schenken. Einen Sommer, in dem Zeit keine Rolle spielt und Gefühle alles sind …

Oh man. Ich habe dieses Buch bei Hugendubel gesehen und direkt mitgenommen, daheim habe ich mich dann tatsächlich gefragt. „Warum tust du dir das an“. Versteht mich nicht falsch ich lese gerne, ich liebe die verschiedenen Geschichten und lese auch viel Literatur die zum Nachdenken anregt und sich mit eher kritischen/traurigen Themen befasst. Aber ich habe einen ganz großen Schmerzpunkt und das sind todkranke Teenager.. Ich kann nicht wirklich erklären warum gerade das so viel in mir auslöst, aber ich war nicht in der Lage „Club der roten Bänder zu schauen“, und bin auch nach Heart.Beat.Love zu dem Entschluss gekommen, keine Krebsbücher mehr zu lesen. Ist das egoistisch? Wahrscheinlich, denn jede Geschichte will gehört werden. Was gibt mir das Recht bestimmte Geschichten auszuschließen? Aber nach „so einem“ Buch, liege ich oft im Bett, weine aus Angst und Verzweiflung, weiß nicht wohin mit meinen Gedanken. Für mich ist das emotional einfach zu viel. Nichts desto trotz habe ich mich dazu entschieden das Buch nicht umzutauschen sondern zu lesen. Ich werde an diesem Tag nur schöne Dinge machen und mich am Nachmittag hinzusetzen, meine traurigste Playlist abzuspielen und meinen Gedanken freien lauf zulassen. Ich werde dafür einen Abend wählen an dem ich alleine bin und mit niemandem reden muss, denn wie gesagt nach so einem Buch bin ich selten ich. Aber ich bin auch gespannt, denn oft sind „diese“ Bücher sehr liebevoll und sanft geschrieben und ich wollte schon sehr lange etwas von Anne Freytag lesen.

 

Da sind wir doch schon wieder am Ende des Posts, dieser Post hat sich irgendwie ziemlich von selbst geschrieben. Wie macht ihr das meine lieben Blogger Freunde? Schreibt ihr drauf los oder plant ihr eure Posts? Macht ihr erst Bilder und überlegt euch dann was ihr dazu schreibt ? Ich plane meine Posts. Sobald ich eine Idee habe, erstelle ich einen Entwurf und dann mache ich irgendwann das Foto dazu und dann fange ich an ihn fertigzustellen. Es ist also teilweise ein Prozess über Monate und manchmal geht es auch ganz schnell.

Alles liebe Leseblumen.

Die würde ist Antastbar – Lesemonat Mai

Da ich den Monat Mai weitestgehend in London verbracht habe, für eine Sprachreise, habe ich kaum was gelesen. Ich hätte natürlich das Buch mit in den Lesemonat von Juni packen können, allerdings finde ich dieses Buch so besonders, dass ich es euch einzeln vorstellen will.
Gekauft habe ich dieses Schmuckstück auf der Leipziger Buchmesse 2018, eigentlich wollte ich auch einen Beitrag schreiben, wie mir die Messe gefallen hat aber irgendwie ist das auch schon wieder drei Monate her…
Dann fangen wir erstmal mit dem langweiligen Teil an.

Infos:
Verlag: btb (erschien im März 2017)
Bewertung: das Buch hat 5 von 5 Sternen erhalten
Autor: Ferdinand von Schirach
Seitenanzahl: 134
Preis: 10,00€
ISBN: 978 – 3442715008

Inhalt:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar“, sagt das Grundgesetz. Aber das ist falsch. Denn sie wird jeden Tag angetastet.

Ferdinand von Schirach beschäftigt sich mit den brisanten Themen unserer Zeit und gibt Einblick in ganz persönliche Gedanken wie das Schreiben oder das Rauchen.

 

Rezension:

Ich gebe zu, der Klappentext gibt wirklich nicht viel her. Aber Ferdinand von Schirach schreibt in diesem Buch, welches aus vielen kleinen Essays besteht über die Würde des Menschen. Das klingt jetzt vielleicht erstmal langweilig, aber er hat eine einzigartige Art zu schreiben und die Dinge zu hinterfragen. Was ist schuld? Wer entscheidet darüber was Gut und Böse ist? Hat überhaupt jemand das recht das zu entscheiden? Sind wir nicht alle gleich, wie kann da jemand böser sein als der andere? Wiegt ein Leben das andere auf? Was macht einen Täter zum Täter? Heiligt der Zweck das Mittel? Diese und noch viele weiter Fragen werden dem Leser in diesem Buch gestellt. Als ich begonnen habe, das Buch zu lesen, dachte ich mir ach komm 134 Seiten das lese ich doch an einem Nachmittag aber falsch, jedes der Essays wirft tausende von Fragen auf und ich brauchte erstmal ein paar Stunden um meine Gedanken zu sortieren und weiter zu lesen.
Ferdinand von Schirach hat Jura studiert und dann begonnen über seine brisantesten Fälle zu schreiben, bis er sich irgendwann ganz auf das Schreiben konzentriert hat. Er ist ein unglaublich beeindruckender und intelligenter Mann. Er wählt seine Worte mit Bedacht und seine Bücher sind sicherlich keine leichte Strandlektüre aber sie sind absolut lesenswert. Deswegen an dieser Stelle ganz große Buchempfehlung!

So und das war auch der letzte Lesemonat den ich aufzuholen hatte. Jetzt bin ich wirklich wieder up to date, ich glaubs ja gar nicht. Dann hoffen wir mal, dass das auch so bleibt ;). Passt auf euch auf und wir hören, lesen, sehen uns nächste Woche wieder bei einer neuen Rezension.

Alles liebe

Leseblumen

Lesemonat Februar und März

Ich glaube ich fange jetzt mal nicht an mich zu rechtfertigen warum diese Lesemonate knappe drei bis vier Monate verspätet online kommen ABER ich hatte einfach ein Wintertief. Versteht mich nicht falsch ich liebe den Winter, aber mein Fotografie Stil ist einfach nur von März bis Oktober möglich. Denn dann gibt es einfach kein schönes Licht und überhaupt keine hübschen Blumen mehr. Das schränkt mich ziemlich ein beim Foto machen. Naja hier kommen jetzt der Vollständig halber alle verspäteten Lesemonate. Ich dachte mir einer pro Woche, das passt ganz gut. Also lasst mich kurz alle meine Gehirnzellen zusammen holen und den Februar und März Revue passieren lassen. Los ging es im Februar mit One of us is lying, geschrieben vom Karen Mc Magnus.

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Eine Highschool, ein Toter, vier Verdächtige …
An einem Nachmittag sind fünf Schüler in der Bayview High zum Nachsitzen versammelt. Bronwyn, das Superhirn auf dem Weg nach Yale, bricht niemals die Regeln. Klassenschönheit Addy ist die perfekte Homecoming-Queen. Nate hat seinen Ruf als Drogendealer weg. Cooper glänzt als Baseball-Spieler. Und Simon hat die berüchtigte Gossip-App der Schule unter seiner Kontrolle. Als Simon plötzlich zusammenbricht und kurz darauf im Krankenhaus stirbt, ermittelt die Polizei wegen Mordes. Simon wollte am Folgetag einen Skandalpost absetzen. Im Schlaglicht: Bronwyn, Addy, Nate und Cooper. Jeder der vier hat etwas zu verbergen – und damit ein Motiv…

Freundlich wie ich bin, gibt es den Klappentext auf deutsch, auch wenn ich das Buch in Englisch gelesen habe. Ja was soll ich sagen, der Schreibstil ist wirklich super flüssig zu lesen. Leider brauche ich für englische Bücher einfach immer Hundert Jahre, weil dieser „Lesefluss“ nicht wirklich eintritt. Die Geschichte hat mich sehr an eine Mischung aus Gossip Girl, Pretty little liars und We were liars erinnert. Sehr viel Highschool Drama ist natürlich vorprogrammiert, auch das ewige hin und her und die Intrigen nicht zu vergessen. Ich muss sagen, dieses „Verschwörungsgetue“, ist nicht mein Stil. Allerdings war ich von der Auflösung sehr begeistert und ich kann euch versprechen ihr werdet ganz automatisch das ganze Buch mitfiebern und mit raten. Alles in allem hat sich das Buch ganze vier Sterne verdient.
Im Februar habe ich dann doch noch ein Buch angefangen und zwar Palast der von Stefan Bachmann. Dieses Buch hat mich von Anfang an angelacht. Ich hatte keine Ahnung um was es geht aber als ich es in der Buchhandlung gesehen habe, wusste ich ich muss es einfach haben.

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Die Außenseiterin Anouk ist mit vier anderen Kandidaten nach Paris gekommen, um einen lange verschütteten unterirdischen Palast zu erforschen, den ein verrückter Adliger zur Zeit der Französischen Revolution als Versteck für seine Familie erbauen ließ. Doch nachdem die Jugendlichen einmal durch die Tür mit dem Schmetterlingswappen getreten sind, erwartet sie in jedem weiteren Raum ein neuer Abgrund, den sie nur gemeinsam bezwingen können.

Und auf der Busfahrt zur Buchmesse im März habe ich es dann auch beendet. Ich gebe zu es hat etwas gedauert in die Geschichte richtig einzusteigen. Aber einmal drin, konnte ich das Buch wirklich nicht mehr weglegen. (Gut bei sechs Stunden Busfahrt, hat man sowieso nicht viele Alternativen) ABER ich kann euch das Buch nur ans Herz legen. Die ersten 50 Seiten, würde ich als typisches Jugendbuch einstufen, aber dann Leute, dann geht es ziemlich ab und von Thriller bis Fantasy ist alles dabei. Ich war einfach begeistert. Was mir auch sehr gut gefallen hat, war dass die Liebesgeschichte sehr klein gehalten wurde. Sowas gefällt mir persönlich immer. Also wie könnte es anders sein 5 von 5 Sternen und ich hoffe ihr lest alle dieses Buch!!
Dann kommen wir jetzt zu den beiden „Problemkindern“ diesen Monat, begonnen mit Wolkenschloss von Kerstin Gier. Man muss wissen ich bin ein absolut überzeugter Kerstin Gier Leser, ich liebe ihre humorvolle Art zu schreiben aber bei ihrem neuen Buch war ich leider etwas enttäuscht.

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Hoch oben in den Schweizer Bergen liegt das Wolkenschloss, ein altehrwürdiges Grandhotel, das seine Glanzzeiten längst hinter sich hat. Aber wenn zum Jahreswechsel der berühmte Silvesterball stattfindet und Gäste aus aller Welt anreisen, knistert es unter den prächtigen Kronleuchtern und in den weitläufigen Fluren nur so vor Aufregung. Die siebzehnjährige Fanny hat wie der Rest des Personals alle Hände voll zu tun, den Gästen einen luxuriösen Aufenthalt zu bereiten, aber es entgeht ihr nicht, dass viele hier nicht das sind, was sie vorgeben zu sein. Welche geheimen Pläne werden hinter bestickten Samtvorhängen geschmiedet? Ist die russische Oligarchengattin wirklich im Besitz des legendären Nadjeschda-Diamanten? Und warum klettert der gut aussehende Tristan lieber die Fassade hoch, als die Treppe zu nehmen? Schon bald steckt Fanny mittendrin in einem lebensgefährlichen Abenteuer, bei dem sie nicht nur ihren Job zu verlieren droht, sondern auch ihr Herz.

Ja, das hat sich für mich nach einem typischen Kerstin Gier Jugendbuch angehört und ich wollte das Buch eigentlich schon seit dem Tag lesen als es erschien. Allerdings hat das dann doch noch ein bisschen länger gedauert. (Wie eigentlich immer) Die Geschichte würde ich euch vor allem für die Weihnachtsferien empfehlen, also wenn du überlegst es bald zu lesen. Verschiebe es einfach noch ein paar Monate, denn dieses Buch vermittelt eine derartige Weihnachtsstimmung, das war dann Ende März doch irgendwie etwas unpassend. Von der Aufmachung, der Kulisse und den Umgebungsbeschreibung, hat mir das Buch zu hundert Prozent gefallen, ich war wirklich begeistert. Ich meine, ein altes „verwunschenes“ Schloss Hotel mitten in den Bergen ist das nicht traumhaft? Ich finde schon, leider gab es da aber auch die ein oder anderen nicht so schönen Aspekte. Zum einen konnte ich mich absolut nicht mit der naiven und verplanten Fanny Funke identifizieren. Zum anderen hat diese Geschichte knapp 300 Seiten gebraucht, bis mal irgendwas nennenswertes passiert ist, das ist die ganze Zeit vor sich hin geplätschert und war schlicht langweilig. Das hat mich schon ziemlich enttäuscht, dass Ende hat mich dann allerdings wieder ziemlich überzeugt und ich war dann doch ganz zufrieden, aber es hätte meiner Meinung nach einfach mehr Potential gegeben. Deswegen 3 von fünf Sternen.
Nun zum letzten Buch für den Monat April, Begin again von Mona Kasten. Erstmal vorweg Leute was wurde dieses Buch gehyped? Wahnsinn oder, also sowas habe ich echt selten erlebt, aber gut das tut ja nicht wirklich zur Sache.

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Noch einmal ganz von vorne beginnen – das ist Allie Harpers sehnlichster Wunsch, als sie für ihr Studium nach Woodshill zieht. Dass sie ausgerechnet in einer WG mit einem überheblichen
Bad Boy landet, passt ihr daher gar nicht in den Plan. Kaden White ist zwar unfassbar attraktiv – mit seinen Tattoos und seiner unverschämten Art aber so ziemlich der Letzte, mit dem Allie
sich eine Wohnung teilen möchte. Zumal er als allererstes eine Liste von Regeln aufstellt. Die wichtigste: Wir fangen niemals etwas miteinander an! Doch Allie merkt schnell, dass sich hinter
Kadens Fassade viel mehr verbirgt als zunächst angenommen. Und je besser sie ihn kennen lernt, desto unmöglicher wird es ihr, das heftige Prickeln zwischen ihnen zu ignorieren ..

Zu Beginn muss ich sagen ich habe erst ein zwei mal Young Adult Bücher gelesen, weil es einfach nicht so mein Ding ist, da ich allerdings Mona Kasten sehr sympathisch finde, hat es mich natürlich sehr interessiert. Mir war allerdings schon vorher klar, dass sie niemals meine lieblings Reihe Thoughtless, toppen wird. Denn wenn wir mal ehrlich sind, irgenwie wiederholt sich das doch ziemlich bei den Young oder New Adult Büchern. Und die erste New Adult Reihe war bei mir Thoughtless und das wird glaub ich auch niemals jemand übertreffen, wobei mir der Gedanke kommt ich könnte mal eine Rezension über diese Reihe schreiben.
Also zurück zu Begin Again, die Geschichte wird locker und witzig erzählt natürlich mit den typischen Mitteln eines jedem New Adult Romans. Schwere Kindheit, gewalttätiger Ex Freund, Neuanfang, heißer Mitbewohner…. wir kennen das. Deswegen sollte man hier jetzt auch nichts neues erwarten. Was mir sehr gut gefallen hat, war dass die Geschichte nach dem Buch einfach abgeschlossen war und man nicht noch drei weitere Bücher lesen muss um dann raus zu finden. AAAch was sie kriegen sich??? JA sowas nervt mich ziemlich und trotzdem habe ich immer den Drang weiterzulesen. Nach dem ganzen gequatsche jetzt noch eine kurze Bewertung: Begin Again hat von mir 4 von fünf Sternen erhalten. Alles in allem ein gutes New Adult Buch, ob es den ganzen Hype wert ist, muss wohl jeder selbst entscheiden.

Alles liebe
Leseblumen

Lesemonat April

Hallo liebe Freunde, wie im letzten Post schon erwähnt habe ich einiges aufzuholen, der Lesemonat für Februar und März ist bereits online. Da dachte ich mir schieben wir doch eben schnell den April hinterher, das merkt sicher gar keiner, dass ich knappe zwei Monate zu spät dran bin. 😉

Natürlich hatte es einen Grund warum ich nicht viel geschrieben habe, ich habe ja auch kaum was gelesen, denn im April waren es grade mal zwei Bücher. Zwei Bücher die unterschiedlich nicht hätten sein können und dann würde ich sagen starten wir doch direkt mit dem ersten Buch im April. Raum von Emma Donoghue.

Für Jack ist Raum die ganze Welt. Dort essen, spielen und schlafen er und seine Ma. Jack liebt es fern zusehen, denn da sieht er seine »Freunde«, die Cartoonfiguren. Aber er weiß, dass die Dinge hinter der Mattscheibe nicht echt sind – echt sind nur Ma, er und die Dinge in Raum. Bis der Tag kommt, an dem Ma ihm erklärt, dass es noch eine Welt da draußen gibt und dass sie versuchen müssen, aus Raum zu fliehen …

Dieses Buch wurde übrigens auch verfilmt, für alle die das Thema interessiert, aber vielleicht keine Lust haben, das Buch zu lesen. Also ich kann nur sagen, ich werde dieses Buch niemals wieder vergessen. Die Geschichte hat sich ziemlich in meinen Kopf und auch in mein Herz gebrannt. Ich habe geweint, ich habe wirklich viel geweint und leider nur selten gelacht, ich habe das Buch ziemlich schnell durch gelesen aber danach war ich erstmal fertig. Das Buch ist aus der Sicht des kleinen Jacks geschrieben, der mit seiner Mutter in einem kleinen Raum lebt. Eingesperrt aber das weiß der Kleine natürlich nicht, eingesperrt von einem Mann namens Old Nick. Die Mutter wurde mit neunzehn entführt und dort eingesperrt sie hat seit mehr als sechs Jahren keine frische Luft mehr geatmet. Einmal am Tag kommt Old Nick, bringt den beiden Essen, in dieser Zeit muss sich der kleine Jack im Schrank verstecken und was Old Nick mit der Mutter macht, muss ich wohl keinem erklären. Also Leute dieses Buch ist wirklich nichts für schwache Gemüter, es geht an Herz und Nieren und ich konnte mich ziemlich gut in diese Situation reinfühlen was es nicht einfacher macht. Ich weiß nicht um man solche Bücher wirklich lesen sollte und ob man wirklich viel dadurch mitnehmen kann, aber ich bereue es nicht es ist nur einfach krass. Ich kann für diese Geschichte auch keine Bewertung abgeben, denn wie soll ich dieses Leben der beiden denn in Worte oder Sterne fassen, das ist für mich nicht möglich.
Nach dem Buch hab ich auch erstmal eine lange Pause gebraucht, bis ich dann den Cat sitter on a hot tin Roof begonnen habe. Natürlich mal wieder ganz brav in Englisch.

 

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When Florida pet sitter Dixie Hemmingway meets Laura Helston, she believes she’s found a new friend. Disarmingly beautiful, Laura confesses that she’s in hiding from an abusive Husband. Later, when Laura begins receiving threats, Dixie is certain the husband is the culprit. But the more Dixie learns about Laura, the less certain she is about anything… and then matters turn deadly.

Diesen Klappentext kann ich euch leider nur auf Englisch schreiben, da das Buch nie auf Deutsch übersetzt wurde. Für alle die der Englischen Sprache nicht so ganz mächtig sind, gibt es hier noch eine kleine Zusammenfassung. Das Buch handelt von der 30 Jahre alten Dixie Hemmingway, Dixie ist Haustiersitter, sie kümmert sich um einige Haustiere in ganz Florida. Eines Tages trifft sie auf Laura Halston. Laura ist der Inbegriff einer selbstbewussten, starken Frau aber sie hat ein Geheimnis, sie ist auf der Flucht vor ihrem gewalttätige Mann. Nachdem sie von ihrem Mitbewohner vor Laura gewarnt wird hält Dixie Abstand zu Laura, was tödlich endet.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen ich hatte anfangs Schwierigkeiten in die Geschichte einzusteigen,aber das ist oft so wenn ich Englische Bücher lese. Das Buch ist spannend, aber ein Krimi und kein Thriller, also das richtige für alle Angsthasen die ihr englisch etwas verbessern wollen, große Empfehlung. Das Buch erhielt 4,5 von fünf Sternen.
Passt auf euch auf und wir sehen, hören, lesen uns dann in einer Woche wieder wenn es den Lesemonat von Mai gibt uuund ja das kann ich versichern, denn er ist nämlich schon fertig. 😉

Bis bald
Leseblumen

Gebraucht oder Neu? Wo kaufe ich Bücher

Bücher kaufen geht ins Geld das ist glaub ich gar keine Frage, je nachdem wo man sich gerade im Leben befindet (Schüler, Student, Arbeitnehmer….), sind 20€ eine Menge Geld die man sinnvoll anlegen möchte.

Ich arbeite Vollzeit und muss glücklicherweise nicht jede Cent zweimal umdrehen, trotzdem finde ich 20€ für ein Buch oft zu viel, klar wenn ich jetzt schon mal in der Buchhandlung stehe und DAS Buch der Bücher sehe, nehme ich es auch mit. Oft ist es aber so das ich noch an einem anderen Buch hänge oder ich eigentlich noch genug Bücher daheim habe und da muss ich sagen kaufe ich das Buch nicht. Für alle die jetzt schreien „OHHH man muss die Buchhandlungen unterstützen“, ja das sollte man ABER auch mit einem acht, neun oder zehn Euro Buch unterstütze ich die Buchhandlungen.

Und die teuren Bücher, kaufe ich dann oft gebraucht. Die große Frage ist immer WO? Ich habe mit einigen Online Shops Erfahrungen gemacht und bin dann bei Medimops hängen geblieben. Ich habe noch nie schlechte Erfahrungen mit Medimops gemacht, bzw. auch wenn mal etwas nicht sofort geklappt hat, war ich immer top zufrieden mit dem Kundendienst. Ich weiß, dass einige auch schlechte Erfahrungen gemacht haben, deswegen kann ich hier nur für mich sprechen und Medimops zu 100% weiter empfehlen. Hier seht ihr meine letzte Medimops Bestellung. Der Zustand schwankt zwischen Sehr gut und gut, ich bin immer sehr zufrieden mit dem Zustand und hatte damit bisher noch nie Probleme.

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Was wenn doch mal was schief läuft? Ich habe letztes Jahr mal ein Hörbuch erhalten ohne CD, dass war dann natürlich sehr ärgerlich, allerdings war der Kundendienst wirklich so freundlich, dass das alles schnell vergessen war. Ein anderes mal wurde mir nicht die abgebildete Ausgabe geschickt und trotz der Tatsache, dass das mein Fehler war, da Medimops extra dazu schreibt, dass es nicht unbedingt die abgebildete Ausgabe ist, habe ich mein Geld zurück bekommen und auch der Rückversand wurde übernommen. Ich habe auch Erfahrungen mit Rebuy und anderen kleineren Gebraucht online Shops gemacht, muss aber sagen, das ich nie so zufrieden war wie bei Medimops. Bei Rebuy war der Zustand oft eine Katastrophe und der Kundendienst alles andere als freundlich. Allerdings sind das nur meine Erfahrungen, ich denke im Grunde muss sich jeder selbst sein Urteil bilden.

Kaufe ich nur gebraucht? Natürlich liebe ich es aber auch durch die Buchhandlungen zu streifen, den Geruch von neuen Büchern zu genießen und mich dann vielleicht sogar für einen Kauf entscheide. Ich finde es sehr wichtig die Buchhandlungen zu unterstützen und dafür gibt es einige Möglichkeiten. Wenn ich ein neues Buch online bestelle (was wirklich selten vorkommt), dann immer auf Thalia oder Hugendubel. Viel öfter rufe ich allerdings bei der örtlichen Buchhandlung an und frage ob sie das Buch da haben oder vielleicht bestellen könnten. Und das kann ich euch auch nur ans Herz legen! Unterstützt die kleinen ortsansässigen Buchhandlungen, denn ihr würdet sie missen!

Ich persönlich bin ein kleiner Amazon Gegner, ich weiß es ist unglaublich bequem grade mit einem Prime Zugang hat man in wenigen Minuten den gewünschten Artikel gekauft und auch morgens schon Zuhause. ABER Amazon ist ein riesen Konzern der die kleinen Online Shops niederdrückt, was ich sehr schade finde. Natürlich habe auch ich einen Amazon Account und trotzdem versuche ich so oft wie möglich auf andere Seiten auszuweichen. Aber das ist nur meine Meinung, ich weiß das z.B kleinere Autoren mit einer geringen Reichweite Amazon nutzen um Bücher zu veröffentlichen, da ich aber so gut wie keine Ebooks lese kann ich darüber nicht viel berichten. Oft sind die Preise einfach unverschämt, deswegen leihe ich mir meine Bücher oft online in der Bücherei aus (solltet ihr übrigens checken, vielleicht bietet eure Bücherei das auch an).

Als Fazit kann ich nur sagen: Überlegt euch wo ihr eure Bücher kauft und wen ihr damit unterstützt. Ich kann es voll und ganz verstehen, dass man auch gebrauchte Bücher kauft, grade wenn man sehr viel liest aber versucht ein mittel Weg zu finden und euer Geld nicht in Konzerne zu  investieren, die immer nur größer und größer werden und somit den kleinen Shops keine Chance mehr geben!

Alles liebe Leseblumen

PS: Es könnte sein, dass sich in Zukunft ein bisschen was hier ändert, da ich meinen Blog aufgrund der DSGVO etwas verändern muss.

 

Meine dicksten Schätze

++++++Achtung dieser Blogpost ist nicht mehr ganz aktuell und stimmt nicht mehr mit dem aktuellen Stand meines SuBs überein+++++++

Hallo Freunde,
zur Zeit bin ich richtig motiviert zu schreiben und zu bloggen! Deswegen werde ich euch heute meine dicksten Schätze von meinem SuB vorstellen. Ich bin ja eigentlich kein so besonders großer Freund von dicken Büchern, da ich lieber viele kleine kurze Geschichten lese, als eine rieeesen Geschichte die sich dann am Ende noch total zieht. Aber auch auf meinem SuB finden sich ein paar (viele) dicke bzw. dickere Bücher. Alles ab 400 Seiten durfte mitmachen. Also lasst uns beginnen.

Das erste Buch, das ich euch vorstellen möchte ist ein Buch, das ich schon so lange lesen möchte. Vielleicht kennen einige von euch rikexcharlie? Sie war früher auch bekannt unter dem Youtubename „winkybooks“. Leider leider hat die liebe aufgehört Youtube videos zu drehen. Aber die liebe Rike hat unter anderem immer wieder von Antonia Michaelis gesprochen und das möchte ich heute auch. Ich habe noch nie ein Buch von ihr gelesen aber bereits seit längerer Zeit eins auf dem SuB. Die Rede ist vom Märchenerzähler. Mit 448 Seiten belegt der Märchenerzähler zwar einen der hinteren Plätze durfte aber trotzdem mitmachen.

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Abel Tannatek ist ein Außenseiter, ein Schulschwänzer und Drogendealer. Wider besseres Wissen verliebt Anna sich rettungslos in ihn. Denn es gibt noch einen anderen Abel: den sanften, traurigen Jungen, der für seine Schwester sorgt und der ein Märchen erzählt, das Anna tief berührt. Doch die Grenzen zwischen Realität und Phantasie verschwimmen. Was, wenn das Märchen gar kein Märchen.

Irgendwie ist das ein ziemlich herbstlich/winterliches Cover, spricht mich jetzt nicht so an aber ich bin trotzdem schon sehr gespannt und will es ganz bald lesen. Allerdings wahrscheinlich er im September oder Oktober… obwohl.. im September bin ich in Australien da ist dort Frühling und im Oktober sitze ich bei 30 Grad in Malta (hmmm… mist) Naja wir werden sehen. Kommen wir zum nächsten Buch. Dieses Exemplar fristet sein da sein bereits seit einigen Monaten auf meinem SuB und ist eher ein ungebetener Gast. Allerdings nicht so ungebeten, das ich es aussortieren würde.. irgendwie interessiert es mich dann doch, wie es weiter geht.

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Dunkle Mächte sind im House of Night am Werk, und Zoeys Erlebnisse im Internat nehmen eine rätselhafte Wendung. Stevie Rae ist jetzt eine Untote und kämpft darum,ihre Menschlichkeit nicht vollends zu verlieren. Zoey versucht, ihr dabei zu helfen, doch sie spürt, dass sie das vor den anderen besser geheimhalten sollte. Denn es scheint niemanden mehr zu geben, dem sie wirklich vertrauen kann: Ihre bisherigen Freunde werden plötzlich zu Feinden. Und als es kaum noch schlimmer kommen kann, werden Leichen gefunden, ermordete Vampire! Zoey findet heraus, dass nichts so ist, wie es scheint.

Meine Güte, Bilder einfügen ist für WordPress auch die Herausforderung schlecht hin…man man man… Aber gut witziger Weise hat dieses Buch übrigens auch 448 Seiten und belegt damit den gleichen Platz wie „der Märchenerzähler“. Zu der House of Night Reihe kann ich eigentlich nicht viel sagen. Ich habe den erste gekauft um ihn tatsächlich zu lesen. Den zweiten und dritten habe ich dann mal auf dem Flohmarkt für jeweils n Euro oder so hinterher geschmissen bekommen. Ich glaube die Reihe ist erstens Geschmackssache und am besten für Teenies, zwischen elf und zwölf geeignet, die sich nach Drama und hohlen Konversationen sehnen geeignet. So viel dazu! 😀 Lasst uns weiter machen mit dem zweiten Platz, den vergebe ich an „Liebe verletzt“, mit 560 Seiten.

Liebe ist langmütig. Liebe ist geduldig. Aber Liebe ist nicht blind…

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und sie sieht nicht ewig zu, wie Emma leidet.
Genau das aber macht Evan so gefährlich – wenn er die Striemen auf ihrem Rücken entdeckt und die Brandwunden auf ihren Armen … wenn er herausfindet, dass ihre Stiefmutter sie brutal misshandelt, wird er sie befreien wollen aus dieser Hölle auf Erden. Und weil Emma das spürt, stößt sie Evan mit Nachdruck von sich. Den Menschen, dessen Liebe sie heilen könnte. Den Menschen, den sie am meisten begehrt. Weil diese Liebe sie das Leben kosten kann …

Irgendwie war mir bis jetzt gar nicht klar um was es in diesem Buch geht und bin jetzt etwas schockiert, denn das hört sich ziemlich krass an aber gut wir werden sehen. Auch dieses Buch spricht mich nicht für den Sommer an. (Woran das wohl liegen mag :D) Und nun sind wir angelangt, bei der glänzenden Nummer eins, aber da das Buch bestimmt schon ein Jahr auf meinem SuB liegt, staubt es wahrscheinlich eher, als das es glänzt. Aber egal das tut jetzt nicht zur Sache. Fakt ist, dass dieses Buch mit 736 Seiten definitiv den ersten Platz verdient hat.

Die Dämmerung setzt ein…Die Verzweiflung wächst…Finstere Mächte regieren

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Geschunden, aber siegreich ist Eragon aus seiner ersten Schlacht gegen den mächtigen Tyrannen Galbatorix hervorgegangen. Er ist zum Helden vieler Elfen, Zwerge und Varden geworden, doch nicht alle sind ihm wohlgesinnt. Die Kräuterfrau Angela hat einen Verräter prophezeit, der aus Eragons eigener Familie stammen soll. Eragon ist sich sicher: Der einzig lebende Verwandte ist sein Cousin Roran – aber niemals würde dieser sich gegen ihn wenden! Doch die Prophezeiung spricht: »So wird es kommen, selbst wenn du es zu verhindern suchst.«

Äh jaa… also… ich habe kein Wort verstanden 😀 ..hm also normalerweise lese ich Klappentexte und kann dann wenigstens ungefähr abschätzen um was es geht. Aber hier? Keine Ahnung ich vermute Eragon ist ein Drache aber mehr kann ich dazu jetzt auch nicht sagen auuußer, dass ich sehr viele Leute kenne die alle absolut begeistert waren. Also meine Freunde das war es. Ich bin sehr gespannt wie mir die Bücher gefallen und lasse es euch natürlich wie immer wissen.

Alles liebe eure Leseblume

*** bis auf Eragon wurde bereits alles gelesen und rezensiert, einfach mal bei den Lesemonaten schauen.

Abschied von Instagram

In diesem Blogpost, wird es sich zur Abwechslung nicht hauptsächlich um Bücher drehen. Nein, ich habe vor euch ein paar Dinge zu erzählen, ob ihr euch das jetzt durchlest oder lieber durch meine Rezensionen stöbert, bleibt wie immer euch über lassen.
Seit fast drei Jahren führe ich auf Instagram eine Seite die die meisten wohl unter dem Namen „Leseblumen“ kennen, ich habe damit begonnen als ich 16 Jahre alt war und mein letztes Schuljahr anstand. Ich kann euch nicht mal ganz genau sagen, warum ich begonnen habe meine Bücher zu fotografieren aber es wurde ziemlich schnell zu meiner größten Leidenschaft.Ich würde behaupten das Bookstagram vor drei Jahren noch etwas anders war.
Als ich begonnen habe, man glaubt es kaum hat sich Bookstagram, tatsächlich um Bücher gedreht. Es ging hauptsächlich darum, seine Meinung zu einem Buch zu publizieren. Es war nicht von Bedeutung, wie qualitativ hochwertig die Bilder waren sondern viel eher um die Meinung des Bookstagrammers.
Diese Community ist in der Zeit unglaublich gewachsen, jeden Tag kamen neue Menschen dazu. Und ich fand das großartig, die ganze Stimmung dort, hat mich so in den Bann gezogen, aber wie das immer ist, man verändert sich. Deswegen ist dieser Post auch nicht dazu gedacht über die Bookstagrammer zu lästern oder sich über die Veränderungen zu beschweren, nur möchte ich euch erklären warum ich nach drei Jahren beschlossen habe aufzuhören.

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Ich denke der erste große Knackpunkt kam vor ungefähr einem Jahr, als ich immer wieder Bücher gekauft habe, die ich auf Instagram ganz oft gesehen habe und mir dachte wow so viele Menschen lesen diese Bücher, die müssen ja einfach gut sein. SO das Problem an dieser Stelle ist, das diese Bücher in den seltensten Fällen auch wirklich selbst gekauft sind, denn in den meisten Fällen handelt es sich um Rezensionsexemplare. Und Leute ich glaube da müssen wir uns jetzt wirklich nichts vormachen, wenn man ein Buch GESCHENKT bekommt, von einem Verlag zu geschickt, ist das natürlich erstmal wow! Auch ich dachte mir bei meinem ersten Rezensionsexemplar: “ Krass ich habe einfach so etwas geschenkt bekommen und muss jetzt nur darüber rezensieren“, und so etwas verfälscht meiner Meinung nach die Objektive Meinung zu einem Buch, denn von einem Buch das ich mir für 10€ oder mehr kaufe, erwarte ich etwas. Aber ein Buch das ich einfach zu geschickt bekommen habe, ist in erster Linie einfach mal mega cool und  man hat es ja geschenkt bekommen UND jetzt kommt der Punkt, man will in den meisten Fällen noch mehr.
Diese Entwicklung konnte ich in den letzten Jahren wirklich gut beobachten und nein ich habe absolut kein Problem damit das die Verläge, die Plattform Instagram als Werbung nutzen. Aber es hat nunmal vieles verändert. Natürlich Leute ist mir durch aus bewusst, das nicht alle so sind, aber diese „Hypes“, die auf einmal los getreten wurden über Bücher, bei denen es nicht mehr unbedingt um den Inhalt ging sondern nur noch um die Tatsache: Bekomme ich es zugeschickt wie xy oder nicht.
Damit konnte ich noch ganz gut umgehen aber ich fand es einfach sehr schade, aber es ging weiter denn seit einiger Zeit (ich weiß gar nicht wie lange), gibt es die allseits beliebten Insta Storys und hier kommen wir wohl auch zu einem schwierigen Thema, denn ich weiß was ich jetzt sagen werde wird vielleicht ein paar von euch kränken, irritieren oder verärgern. ABER Leute, nicht jeder will täglich wissen, ob euer Hamster gestorben ist, wie schlecht es euch geht oder wie unfair es ist das ihr ein bestimmtes Buch nicht bekommen habt. (Dazu aber später mehr)
Ich bin ein absoluter Gegner, alles und sein gesamtes Leben im Internet zu dokumentieren. Bei täglichen Bildposts habe ich immer das Gefühl die meisten Leute, lesen sich das nochmal durch bevor sie es posten, aber bei diesen Storys… Am besten vom Bett aus, wird der gesamten Reichweite, erklärt warum der Tag heute kacke war und wieso ihr heute rumgelegen seid oder noch besser, warum euch die Schule, Job oder Haushalt so entnervt. Für mich war Instagram immer eine Plattform zum Abschalten, Bilder kommentieren, Rezensionen lesen und neue Eindrücke sammeln und dabei natürlich auch in den näheren Kontakt zu anderen zu kommen ABER wenn ich durch die Storys schaue und der eine erzählt mir wie blöd der Tag in der Schule war, die nächste schreibt „Ich weiß gar nicht warum ich überhaupt noch lebe“, dann schalte ich auch ganz schnell wieder ab. Für mich ist diese Plattform keine Seelsorge App, bei der sich jeder bemitleidet und erzählt wie hart sein Leben doch ist.
Das war der zweite Knackpunkt, an dem ich mich gefragt habe wozu mache ich das denn hier noch?

Und seit neuestem bekomme ich etwas mit was ich so traurig und absolut armselig finde. Das Thema „Hass und Neid“. So richtig bewusst wurde mir das tatsächlich erst auf der Leipziger Buchmesse, wo ich zum einen ein paar super nette Leute getroffen habe und andererseits Dinge erfahren habe, bei denen ich nur den Kopf schütteln konnte. Im Internet Menschen mehr oder weniger anonym anzugreifen, Leute wo sind wir denn? Unser schönes Bookstagram war doch immer ein Ort, um sich auszutauschen, sich gegenseitig Bücher zu empfehlen, evtl welche tauschen und ganz sicher nicht sich gegenseitig unter die Bilder zu schreiben: „Finde ich schei*e, dass du das Reziexemplar bekommen hast, du hast doch eh viel weniger Follower als ich“. Auch eine andere Situation, diesmal auf der Leipziger Buchmesse hat mich sehr schockiert. Hier standen zwei sehr junge Mädchen neben mir (vielleicht dreizehn) die darüber geredet haben, dass sie sich wünschen so zu sein wie bestimmte Bookstagrammer mit sehr großer Reichweite (ich werde hier keine Namen nennen, weil man dann so viel umsonst bekommt und das sie dann unbedingt ein Bild mit denen in ihrer Story haben wollen um so neue Follower anzulocken. HALLO? Liebe Leute wacht bitte auf! Das ist das Internet, dieser neue „Hype“, dass man bestimmte Bookstagrammer gar nicht mehr als Menschen sieht, sondern eher als kleine Berühmtheiten. Nein. Das möchte ich nicht. Und ich sage es gerne nochmal, ich erzähle euch hier von meinen Eindrücken, davon, dass ich diese Veränderungen wahrnehmen kann und da einfach nicht mehr mitgehen will.
Das manche Menschen ÖFFENTLICH Bookstagrammer angreifen, die für bestimmte Verlage rezensieren, nur weil ihnen das nicht passt, vielleicht aus Neid oder Hass oder was weiß ich, aber was soll das?
Eine sehr liebe Freundin hat mir dann empfohlen: „Komm entfolge denen doch einfach“, ja aber dann ist mir aufgefallen, dass ich kein direktes Problem mit den Leuten habe, sondern mit der Veränderung in dieser Community. Die vielen Kooperationen, der Neid, dieses Geläster das wird mir persönlich zu viel und deswegen habe ich diese Entscheidung getroffen, Instagram bzw. mein Profil zu löschen.
Und glaubt mir, dass ist keine leichte Entscheidung gewesen, aber ich habe es abgewägt und bin zu dieser Entscheidung gekommen.
Wie geht es jetzt für mich weiter?  Ich werde diesen Blog hier vorläufig behalten und weiterhin meine Bücher fotografieren und Rezensionen verfassen und vor allem ganz verstärkt bei anderen vorbeischauen, neue Blogs entdecken und bevor ich mein Profil auf Instagram lösche, werde ich natürlich sehen ob ich auch wirklich allen meinen Lieblings Bookstagrammern bei meinem privaten Account folge oder noch besser ihrem Blog folge.

Vielleicht geht heute eine wunderschöne Zeit zu Ende, aber es warten  noch ganz andere Dinge, draußen im realen Leben.!

Lesemonat – Januar

Wir schreiben das Jahr 2018, es ist der 13. Februar diesen Jahres und ich sitze hier und bin mal wieder zu spät dran. Ach ja was soll ich hier überhaupt noch scheinheilig so tun als, ob ich schon seit Mitte Januar dran sitzen würde. 😀 Ich war diesen Monat aber wieder sehr fleißig und konnte mein Leseziel von vier Büchern einhalten, also lasst uns beginnen. Das erste Buch im Januar habe ich sogar noch im Dezember begonnen und es hat mich grenzenlos begeistert, tja Herr Fitzek, das haben sie mal wieder richtig gut gemacht.

Es gibt eine tödliche Waffe, die durch jede Kontrolle kommt.
Jeder kann sie ungehindert an Bord eines Flugzeugs bringen.
Ein Nachtflug Buenos Aires-Berlin.
Ein labiler Passagier, der unter Gewaltphantasien leidet.
Und ein Psychiater, der diesen Patienten manipulieren soll, um an Bord eine Katastrophe herbeizuführen.
Sonst verliert er etwas sehr viel Wichtigeres als sein Leben …

Ich will mich kurzhalten: Lest das Buch! Nach „das Paket“, letzen Jahres war ich ehrlich gesagt etwas enttäuscht und hatte wirklich viel Hoffnung in Fitzeks „Flugangst 7a“ gesteckt und das zu recht.
Da ich vor Weihnachten auch in der Lesung zu diesem Buch war, hat es mich dann umso mehr gefreut als das Buch unter dem Weihnachtsbaum lag.
Viele haben ja sehr Respekt vor dem Buch gehabt, da es an Bord eines Flugzeuges spielt und es ja doch einige unter uns gibt die an Flugangst leiden.
Genau wie der Hauptprotagonist in unserem Buch, ich bin glücklicherweise ziemlich Flugangstfrei und kann das Buch auch jedem empfehlen selbst mit Flugangst. Denn es geht hier nicht um einen Katastrophen Absturz, sondern viel mehr um …Milch, oder vielleicht auch eine neue Geschäftsidee und die Abgründe der menschlichen Seele. Aber mehr möchte ich gar nicht verraten, mit 5 von 5 Sternen, hat mich dieses Buch sehr überzeugen können.
Das nächste Buch im Januar war hier schon eine viel schwerere Geburt.

In den zerklüfteten Schluchten der Canyons hat Cassia nicht nur ihre große Liebe Ky wiedergefunden– sondern auch die Erhebung, eine Untergrundbewegung, die das System stürzen will. Als sich beide der Erhebung anschließen, müssen sie sich jedoch trennen. Ky wird auf einem Stützpunkt in einer Äußeren Provinz zum Piloten ausgebildet und Cassia in die Hauptstadt beordert. Dort trifft sie auf Xander, der als Funktionär für die Gesellschaft arbeitet. Kann sie sich ihm anvertrauen? Als eine tödliche Seuche ausbricht und die gesamte Bevölkerung zu vernichten droht, muss Cassia eine Entscheidung treffen …

Tjaa schwierige Sache, diese Reihe hat mich jetzt ziemlich genau ein Jahr begleitet und ich muss auch sagen der erste Band, hat soweit ich weiß sogar noch 4 Sterne erhalten, der zweite dann nur doch zwei und den dritten will ich schon fast gar nicht mehr bewerten.
Ich hatte immer öfter das Gefühl, die Autorin hatte eine Idee, eine richtig gute Idee und dann ist ihr schlicht weg nichts mehr eingefallen und sie hat beschlossen die letzten zwei Bände mit sinnloser Konversation und ganz viel hin und her zu füllen. Schade! Denn diese Geschichte hat sehr typisch dystopisch aber auch vielversprechend begonnen!
Zum Inhalt möchte ich jetzt gar nicht so viel sagen, da vielleicht der ein oder andere von euch noch an dem Buch liest.
Weiter ging es im Januar mit „Kalter Asche“ von Simon Beckett.

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Asche zu Asche, Staub zu Staub, Leben zu Tod.
Asche ist alles, was von ihr übrig geblieben ist. Fast alles. Als der Rechtsmediziner David Hunter die Überreste der Frau in einem verfallenen Cottage auf der schottischen Insel Runa zum ersten Mal erblickt, weiß er sofort: Dieser Tod war kein Unfall. Er will seine Erkenntnisse dem Superintendenten mitteilen, doch die Leitung bleibt tot. Ein Sturm hat die Insel von der Außenwelt abgeschnitten. Da geschieht ein weiterer Mord.

Kalte Asche war bereits mein drittes Beckett Buch und leider auch das schwächste, wobei man aber immer noch sagen muss, dass dieses Buch wirklich richtig gut war. Nur konnte es mit seinen Vorgängern nicht zu 100% mithalten.
Dr. David Hunter ist und bleibt mein großer Held, der Typ ist mir einfach sympathisch. Ich kann euch die Reihe wirklich nur ans Herz legen, man muss sie nicht in der richtigen Reihenfolge lesen. Und ich kann euch ganz besonders den ersten und zweiten empfehlen.
Also würde ich das Buch als Einzelbuch bewerten, dann könnte ich wahrscheinlich nur drei Sterne vergeben. Allerdings kann ich das Buch einfach nur im Zusammenhang damit bewerten, wie viel ich mit Dr. Hunter schon erlebt habe, deswegen mal wieder volle Punktzahl. 😉
Und mit 740 Seiten war dieses Buch nicht nur das dickste sondern auch das letzte für den Monat Januar.
Wir reden von Eragon.

Als Eragon auf der Jagd einen blauen Stein findet, ahnt er nicht, dass dieser Fund sein Leben verändern wird. Denn aus dem Stein schlüpft ein Drachenjunges und beschert Eragon ein Vermächtnis, das älter ist als die Welt. Über Nacht wird er in eine schicksalhafte Welt voller Magie und dunkler Mächte geworfen, die regiert wird von einem Herrscher, dessen Grausamkeit keine Grenzen kennt. Mit nichts als einem Schwert bewaffnet, stellt sich Eragon dem Kampf gegen das Böse, an seiner Seite seine treue Gefährtin, der blaue Drache Saphira.

Eigentlich sollte ich mir irgendwann mal schwören, keine Reihen mehr zu beginnen ich kann euch nicht sagen wieso aber in letzter Zeit machen sie mich einfach nicht mehr richtig froh. Ich habe nicht die Zeit oder Lust jede Geschichte weiter zu verfolgen. Und so war es hier auch, die Geschichte ist schön, aber bei drei (oder waren es vier) Teilen, mit jeweils über 700 Seiten, muss man es sich wirklich überlegen die Reihe zu verfolgen und leider sprang der Funke nicht über.
Und so vergebe ich drei Sterne und vielleicht springt der Funke ja dann doch eines Tages über!

Ich wünsche euch eine schöne Zeit
alles liebe eure Leseblume

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